Anfrage zum Artikel “Wann Sie den Vermieter anlügen dürfen”

Anfrage bei Autorin Kathrin Witsch des Artikels “Wann Sie den Vermieter anlügen dürfen” der “Wirtschafts Woche” vom 25.04.2016, unter dem Link – Quelle und (c): http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/mietrecht-kueche-und-kirche-sind-tabu/13486288-2.html

Zitat: “Sehr geehrte Frau Kathrin Witsch,

mit Interesse las ich Ihren Artikel in der digitalen Ausgabe der Wirtschaftswoche, der jedoch leider nicht vollständig ist, denn wieder einmal wird nur der “Mieter” und nicht der “Vermieter” bei der Anmietung betrachtet.

Was ich vermisse in dem Text ist die Gegendarstellung “Wann Sie den Mieter anlügen dürfen” ?

Immer wieder wird nur der Mieter in den Fokus bei Anmietung genommen und der Vermieter wird ausgeklammert. Warum eigentlich ?

Wer schützt den Mieter vor verantwortungslosen Vermietern ?

Bei Wohnungsbaugesellschaften werden “Schwarze Mieterlisten” geführt, die untereinander auch fleißig ausgetauscht werden, um Schaden abzuwenden bei Messis oder Nicht-Zahlern etc., aber welche Sicherheiten hat der Mieter bei Verweigerung der Mängelbehebungspflicht oder einer ungesunden Raumatmosphäre ?

Vor allem wenn es um Schadstoffe und Altlasten in Innenräumen geht, z.B. Formaldehyd im Laminat und Bodenplatten, PCB und PAK in alten PVC-Böden, Holzschutzmittel in Gebälk und Holzkonstruktionen, Insektizide und Flammschutzmittel in Teppichböden, Schimmelpilze und Mykotoxine durch Bauschäden und nicht fachgerechte Sanierungen, zusätzliche Chemikalien aus anderer Nutzung, Fäkaliengeruchsprobleme im Badezimmer, Nässeschäden und Wärmeverlust durch undichte Fenster, Wände und, und, und…

Derzeit sieht es so aus, dass der Mieter ohne das Wissen um eine mögliche Schadstoffbelastung Räume anmietet und sich dann Kontamination aussetzen muss, die oft irreversibel das Immunsystem z.B. durch zuvor genannte Altlasten, und Folgeschäden, schädigen und kein Gesetz hier hilft – weder das Strafrecht in den §223, §224 oder §229, noch nicht einmal das Grundgesetz in den Artikeln 1, 2 ff oder die Menschenrechte §25 helfen, den Schadstoffopern zu Ihrem Recht!

Welches Recht auf Gesundheit haben Schadstoffopfer eigentlich in Deutschland ?

Ich kenne Leider kein – Sie etwa ?

Meine Fragestellungen:

– Haben wir Täterschutz in Deutschland ?

– Wo bleibt die Beweislastumkehr, dass der Verursacher nachweisen muss, dass seine Bausubstanz nicht ursächlich an einer Intoxikation des Nutzers Schuld hat ?

– Warum ist die ursachdiagnostizierende Umweltmedizin 2009 aus den Ärztleitlinien entfernt worden ?

– Warum erhalten Schadstoff(folge)erkrankte keinerlei Hilfe über die Krankenkassen bei lebensnotwendigen Therapien (zB. Apheresen sind in Japan und Russland Standard) und müssen diese oft
gerichtlich einklagen ?

– Warum müssen Schadstoff(folge)erkrankte weiterhin leiden und erhalten keinerlei rechtliche Hilfe und Schutz in Deutschland ?

– Wer hat also in Deutschland ein Interesse daran, dass Schadstoff- und Gesundheitsopfern nicht geholfen werden soll ?

Hier greift das ehrenamtliche Präventivkonzept und Manifest “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” ein, endlich den notwendigen Schutz vor Entstehung einer Vergiftung zu bieten, wenn Gesetze, Politik und klassische Medizin versagen.

Das ehrenamtliche Projekt fordert das Grundrecht auf die eigene Gesundheit in Wohnraum durch
Prävention und Schadstoffnachweise.

1.) POSTULAT „Die Würde und Gesundheit des Menschen sind unantastbar. […]“

2.) Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises: „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“.

In Zukunft soll es zum Standard gehören, dass bei Kauf oder Anmietung eines Gebäudes bzw. einer Wohnung nicht nur der Energiepass, sondern auch das „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“ verpflichtend vorgelegt wird und zu jeder Zeit eingefordert werden kann. So entsteht Sicherheit auf beiden Seiten: „Käufer – Verkäufer“ sowie „Mieter – Vermieter“.

Im Zuge der Konzepterstellung ist die “Vermieterselbstauskunft”, der Schadstoffnachweis für “Mieter und Vermieter” sowie “Käufer und Verkäufer” einstanden – 3 Formulare zur Beilage zum Vertragswerk: http://Das-Gebäude-Gesundheitszeugnis.de/5-service

Meinen Sie nicht auch, dass jeder Bürger/Mensch in Deutschland für den die Grundrechte im Grundgesetz gelten sollten, ein “Grundrecht auf (seine) Gesundheit” haben sollte ?

Ehrenamtliche Projektwebseite und Manifestschrift ist: http://Das-Gebäude-Gesundheitszeugnis.de

Ich bitte Sie diesen Kommentar abzudrucken.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Christian Lemiesz”

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