2. Antwortschreiben Rechtsanwaltskammer München, 30.05.2016

Zitat:”Ihre Beschwerde gegen Frau Rechtsanwältin Bettina K.

Sehr geehrter Herr L.,

Ihr neuerliches Schreiben vom 13.05.2016 ist hier am selben Tag per E-Mail eingegangen.

Diesbezüglich müssen wir Ihnen mitteilen, dass es insoweit bei unserem Schreiben vom 13.05.2016 verbleibt, wonach wir in dieser Angelegenheit keinen Anlass für ein berufsrechtliches Einschreiten gegen Frau Rechtsanwältin K. sehen.

Aus dem uns derzeit vorliegenden Sachverhalt ergibt sich kein Hinweis für einen Verstoß gegen spezifische Normen des anwaltlichen Berufsrechts.

Soweit Sie den Vorwurf erheben, Frau Rechtsanwältin K. würde Ihnen gegenüber unrechtmäßige Forderungen geltend machen, so müssen wir Ihnen mitteilen, dass seitens der Rechtsanwaltskammer München nicht überprüft werden kann, ob diese Forderungen zutreffend sind oder nicht. Dies kann alleine im Rahmen eines zivilrechtlichen Verfahrens vom zuständigen Gericht überprüft und festgestellt werden. Einwendungen gegen die Forderungen sind daher in diesem Verfahren vorzubringen.

Angesichts dessen ist ein Tätigwerden der Rechtsanwaltskammer München hier nicht
geboten.

Mit freundlichen Grüßen”

Man darf gespannt sein, wie andere juristische Institutionen auf den Sachverhalt reagieren, die das Gesetz vertreten.

Wird Recht geboten ?
Wird Recht gesprochen ?
…oder haben wir “Wild-West-Manier” ?

Das Interessante dabei ist, dass der komplette, vorhandene Schriftverkehr mit allen Schreiben nicht von der Rechtsanwaltskammer gefordert worden ist, jedoch zur Klärung auf Abruf bereit steht – wie kann also die Rechtsanwaltskammer den Sachverhalt “klären”, wenn nicht alle Informationen vorliegen ? Wurde hier nur einseitig Informationen seitens der RAin K. eingeholt ? Meine Seite wurde “nicht gehört” ? Wird hier versucht Etwas zu vertuschen ?

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