Zitat: “Kein Schutz für Mensch und Umwelt: EU-Kommission legt Vorschläge zur Identifizierung hormonell wirksamer Chemikalien vor”

Zitat: “[Hamburg/München/Brüssel 15.06.2016] Nach mehrjähriger Verzögerung hat heute der EU Gesundheitskommissar Andriukaitis Entwürfe für die Kriterien zur Identifizierung hormonell wirksamer Schadstoffe (Endocrine Disrupting Chemicals – EDCs) vorgestellt (1). Das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) und WECF Deutschland bezeichnen die industrie-freundlichen Entwürfen als skandalös und kritisieren diese auf Schärfste.”

Download der Presseinformation vom 15.06.2016
Quelle und (c): http://www.pan-germany.org/download/presse/PAN%20Germany-WECF-PI_KOM-Entwuerfe_EDC-Kriterien_160615_F.pdf (pdf-file, 335 kb)

Zitat: “Mit diesen Vorschlägen gefährdet die EU-Kommission den Schutz von Menschen und Umwelt vor endokrinen Pestiziden und Bioziden. Die Pestizd- und Biozidverordnungen fordern wissen-schaftsbasierte Kriterien, die es ermöglichen, alle hormonaktiven Substanzen zu identifizieren. Die Kommissionsentwürfe sind dagegen wie Netze mit sehr, sehr großen Maschen. Dies ist ganz im Sinne der Pestizid- und Chemieindustrie und sind offensichtlich Vorboten von CETA und TTIP. Die Bundesregierung muss endlich Stellung beziehen, die Vorschläge ablehnen und sich mit anderen Mitgliedsstaaten wie Schweden und Frankreich auf die Seite einer nachhaltigen Pflanzenschutz- und Chemiepolitik stellen, die extrem gefährliche Stoffe ausmustert und ökologisch verträgliche Innovationen fördert”, so Pestizid- und Biozidexpertin Susanne Smolka von PAN Germany.”

Quelle und (c): http://www.pan-germany.org/deu/~news-1401.html

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Quelle und (c): http://www.wecf.eu

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