Gedanken zum Sonntag “Wie viel Bürger kann der Bürger sein ?”

“Wie viel Bürger kann ein Bürger in einer angeblichen Demokratie sein, die ihre Rechtsstaatlichkeit auf das Gleichheitsprinzip mit humanistischen Grundzügen stützt ?

Hat ein Bürger still zu sein ? ..wie in einer Diktatur ?

Darf ein Bürger sich nicht für die Wahrheit interessieren ? …und muss mit Repressalien rechnen, wenn der dagegen verstößt ?

Solange der Bürger ruhig ist, sein Leben lebt ist die Welt der Demokratie in Ordnung.

Aber wehe er kommt auf die Idee sich für seine Rechte und die Wahrheit zu interessieren – dann fällt ihm auf, dass die Grundrechte im Grundgesetz für Ihn und Andere nicht gelten, da er sich nicht darauf berufen kann…die “Würde des Menschen” – wird in der Ausführung von Zweiten und Dritten beschnitten und mit Füßen getreten.

Ein verlässlicher Schutzmechanismus ist es die Opferrolle stillschweigend anzunehmen, denn Recht erfährt das Opfer nicht im Schadensfall der körperlichen Gesundheitsverletzung – sie ist auch nicht viel wert – ein paar tausend Euro im Geldwert vielleicht, aber als willenloser Arbeitnehmer für das Bruttosozialprodukt des Wirtschaftssystem fast unbezahlbar…

Im Affekt: “Ja”, in der schleichenden Vergiftung: “Nein”!

Im Affekt kommt der Täter vor Gericht und ins Fernsehen;
in der schleichenden Vergiftung kommt das Opfer in die “Klappsmühle” und der Fall unter den Teppich….

Immer ist zu hören ist “Lass es sein”, “tu dies nicht”, “tue dass nicht”, “es bringt Nichts”

“Gib Dich mit der Opferrolle zu frieden – Du lebst ja noch!”

Heißt die Interpretation dieses Verhalten: “Es bringt Nichts” sich für die Wahrheit einzusetzen” !?
Grundgesetz..Menschenrechte…schwarze Schrift auf weißem Papier der Unschuld der Gewaltenteilung ?

Welches Menschenbild haben Antagonisten so Etwas einem Opfer zu sagen !?
“Gib Dich mit der Opferrolle zu frienden – Du lebst ja noch!”

Ist diese Argumentation Grundzug und Verständnis eines demokratischen Bürgers ? “Halt die Klappe und sei ruhig” ?

Wo sind die Stimmen und helfende Hände die sagen “Hey, Du hast ein Recht auf…” und “Natürlich, es ist Dein Recht”!

Mein Recht ?

Was ist “mein” Recht ?

Mein Recht worauf ?

Was für ein Recht habe ich ?

Habe ich “Soll-Vorschriften” als Opfer an die ich mich halten muss ?
An welche “Soll-Vorschriften” muss sich der Täter halten ?
..oder gibt es für ihn nur “Kann-Vorschriften”, die reine individuelle Auslegungssache sind ohne Repressalien fürchten zu müssen ?

Ist etwa der Täter auch ein Bürger ?
Gelten für Täter die gleiche Rechte als für das Opfer oder werden hier grundsätzliche Unterschiede gemacht ?

Der Bürger wird zum Täter weil er eine vorsätzliche Tat leistet oder eine vorsätzliche Hilfe nicht leistet…
Darf ein Täter vorsätzlich vergiften ?
Welches Recht schützt den Täter vor den Opfern ?
Kann das Opfer nicht mit seiner neuen Rolle zufrieden sein und muss den Täter noch für seine Tat zur Verantwortung ziehen ?

Hatten es die Steinzeiteinmenschen nicht einfacher ?
“Problem vorhanden – Keule schwingen – Problem erledigt”

[…]

Was ist ein Bürger ?

Wo steht der Opferschutz gesetzlich verankert, dass Opfer Recht bekommen ? Nicht nur auf dem Papier mit interpretatorischer Auslegung des Lesenden ?

Wo erfährt das Opfer Recht ?

Muss ich Bürger sein, wenn ich nicht Opfer sein will ?

Habe ich nicht die Wahl kein Bürger sein zu müssen ?

Wer legt fest, dass ich Bürger sein muss, um Rechte zu bekommen ?

Haben Bürgerlose in der Bundesrepublik Deutschland mehr Rechte ?
Recht auf medizinische Behandlung damit kein gesundheitlicher Schaden entsteht ?
Recht auf eine Wohnung, damit sie nicht auf der Straße schlafen müssen ?
Recht auf einen Job, damit sie einen Lebensunterhalt haben ?
Recht auf Gesundheit, damit sie arbeiten können ?
Recht auf Arbeit, damit sie zahlen dürfen ?
usw.

Ist unter den aktuellen Bedingungen erstrebenswert “Bürger” sein zu wollen in einer Demokratie, die rechtlich gegen seine Bürger arbeitet ?

Welches Recht schützt mich vor der Willkür Derjenigen, die mich nicht Bürger sein lassen wollen ? Freier Bürger ? Oder sind wird Untertane ?

Was ist ein Bürger ?

Nur eine Wahlstimme vor der Wahl ?
Nur eine Zahl in der Statistik ?
Nur ein Steuerzahler für die Finanzlöcher des “Staats” ?

Das Internet auf der Seite www.Juraform.de formuliert den Begriff “Bürger” wie folgt:

“Bürger waren zunächst im Mittelalter im Sinne der Ständeordnung Bewohner eines Burgortes, dann einer befestigten Stadt oder eines Marktortes, schließlich jedes vollberechtigte Glied einer Staatsgemeinschaft. Als sich in der Zeit des Absolutismus die moderne Staatsgewalt herausbildete, bezeichnete man die Staatsangehörigen, welche einem mit legalen Mitteln nicht absetzbaren Regime (einer Monarchie) unterworfen waren, als Untertanen. In diesem Sinne steht der Untertan im Gegensatz zum freien Bürger einer Republik.

Ich bin also ein freier Bürger, weil ich Teil einer Republik mit Gesetzen bin ?

Bin ich als “Bürger-Opfer” vogelfrei oder für wen gelten die Gesetze ?

Ist der “Bürger-Täter” vielleicht vogelfrei und darf sich ohne Gesetze an den Bürger-Opfern vergreifen ?

Wenn es keinen rechtlichen Rahmen für Bürger gibt, für wen gelten Gesetze dann ?

Was ist ein Bürger ?

Wie viel Bürger kann ein Bürger in einer angeblichen Demokratie sein, die ihre Rechtsstaatlichkeit auf das Gleichheitsprinzip mit humanistischen Grundzügen stützt ?”

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