Der “Vermieter-Führerschein” – Schutz vor “vorsätzlicher Körperverletzung” ?

“Untertitel: “Wie sich Mieter gegen Vermieter bei “vorsätzlicher Körperverletzung” verhalten müssen”

Der Satz wirft erst einmal ein Stirnrunzeln auf, betitelt jedoch ein oft wiederkehrendes Problem mit dem sich manch Mieter in Mietwohnungen rumärgen müssen.

Manch Vermieter nimmt seine Vermieterrolle nicht ernst, denn er handelt nicht danach, dass seine Hilfe notwendig ist – und dass oft, wenn es um Bauschäden geht, die in Folge zu Schimmlpilzschäden übergehen können und die Gesundheit des Nutzers/Mieters damit gefährden.

Da das Opfer nach aktueller Gesetzeslage nachweisen muss geschädigt worden zu sein, haben es viele Vermieter einfach und lassen Mängel- und Schadensmeldungen auflaufen – manch Einer knickt nach Jahren der Ignoranz vor dem Gerichtsverfahren ein, weil es jetzt richtig teuer für ihn wird und bei Nachweis der Verletzung, seiner Mängelbehebungspflicht lt. Mietgesetz, nicht nur viele Kosten, sondern auch haftungs-/rechtliche Konsequenzen auf den Vermieter zu kommen.

Warum Probleme erst entstehen lassen, wenn der Vermieter nicht gewillt ist ein Gerichtsverfahren in Kauf zu nehmen im ‘Worst Case’ ?

Sind 200 Euro für die Behebung eines Mangels teurer als ein Gerichtsverfahren mit über 200.000 Euro Sachschaden zzgl. wirtschaftlichem und gesundheitlichen Schaden beim Mieter und Reputationsverlust und Verlust des öffentlichen Ansehens des Vermieters ?

Was treibt einen Vermieter dazu an so rücksichtslos gegen seinen Mieter vorzugehen ?

Will er die Immobilie abreißen oder verkaufen ? …daher stört der Mieter ?
Hat er einfach kein Geld zur Instandhaltung ? …warum vermietet er dann ?
Spielt ein Menschenleben keine Rolle in seinem Verständnis ? …warum übernimmt er mit der Vertragsunterzeichnung die Verantwortung ?
Hat er niedere Beweggründe ? …warum stoppt ihn Keiner ?
usw.

Einzig die Rechtsanwälte freuen sich über die steigende Zahl von Rechtsprozessen.

Weder die Richter noch die Opfer haben “Lust” auf diese Streitigkeiten.

Aus der Problematik der Verletzung des “Mensch-seins” des Mieters, ergibt sich eine Frage, die den Schutz des Mieters als Ziel hat:

Sollte es zukünftig einen “Vermieter-Führerschein” geben, bei dem regelmäßig psychologisch und psychiatrisch überprüft wird, ob ein Mensch bzw. ein Vermieter überhaupt die Verantwortung für ein anderes Menschenleben “übernehmen” darf, die Funktion des Vermieters ausführen zu dürfen ? Denn wer und was schützt den Mieter vor “fehlgeleitete” Vermieter ?

Wie finden Sie die Idee zur Einführung eines "Vermieter-Führerscheins" ?

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(Es sind Mehrfachantworten möglich – die Summe Antworten 1 und 2 müssen der Summe Antworten 3 bis 5 entsprechen, ansonsten sind Beantworter nicht ehrlich und versuchen mit mehreren Stimmen das Ergebnis zu beeinflussen!)”

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