Kommentar zu “Recyclingbaustoffe konsequenter einsetzen”

Xing-Gruppe “Architektur+Architekten”
Zitat: “Recyclingbaustoffe konsequenter einsetzen”

Ur-Zitat:”Aber auch die Akzeptanz von Recyclingbaustoffen müsse verbessert werden. Der Präsident des Baustoffrecycling Bayern e.V., Matthias Moosleitner, forderte deshalb in seiner Begrüßungsrede die öffentliche Hand auf, die Hindernisse für die Akzeptanz von Recyclingbaustoffen aus dem Weg zu räumen. Einer der Gründe für die Zurückhaltung, Recyclingbaustoffe vermehrt einzusetzen, sei aus seiner Sicht auch in der „scheinbaren Rechtsunverbindlichkeit der bisher geltenden Regelwerke“ zu suchen.”

Quelle und (c): http://www.recyclingmagazin.de/2017/02/24/bvse-recyclingbaustoffe-konsequenter-einsetzen

Zitat:”Die “Akzeptanz” des Recyclingsvorgangs ist “auch” davon abhängig ob schon vorher Schadstoffe im Bauwerk vorhanden sind; ob diese “mit-recyceld” oder vorher entfernt werden .. hier beispielsweise die Gefahr bei: Gips und Gipskarton-Platten, Bauholz, Altholz, Pressspan, manch Ziegel, Polystyrol, Laminat, Teppichen usw.

“Wir” wissen doch, dass die Industrie über die Bauwirtschaft Ihren Sondermüll entsorgt – also wie ist beim Recycling ausgeschlossen, dass der Nutzer nicht ein weiteres Mal in seiner Gesundheit “gefährdet” wird ?

Wer Kontrolliert nachweislich und jederzeit reproduzierbar, dass die Gesundheit von Nutzern nicht gefährdet wird ?
..etwa die Gleichen die die “schadstoffhaltigen” Bauprodukte zu gelassen haben ?

Dann die Gretchenfrage: Wer kontrolliert die Kontrolleure ?

Die Architektenkammer NRW “sagt” eindeutig, dass der Architekt Aufklärungspflicht hat, also auch seinen Vertragspartner über Schadstoffe in Bauprodukten aufklären MUSS – ich hoffe liebe Kollegen/innen Sie achten in Ihrem Vertragswerk darauf, nicht dass Sie in die Haftungsfalle geraten…

Ich beschäftige mich beruflich, ehrenamtlich und auch privat mit Schadstoffopfern in unserem Land und bin auch 2. Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins, dem IVU e.V, dem Internationalen Verein für Umwelterkrankte e.V. und kenne daher die Auswüchse von Gesetzen, Regelwerken, Normen & Sonstigem und was diese oft für die Gesundheit von Bürgern bedeutet. “Es steht immer das Bauprodukt im Vordergrund, nie die Gesundheit des Nutzers – Grenzwerte schützen nicht die Gesundheit des Nutzers, nur den Hersteller” – sind Sie bereits Opfer, wissen Sie wovon sich schreibe – sind Sie noch kein Opfer, warten Sie einfach… oder gehen einmal zum Umweltmediziner oder Toxikologen Ihres Vertrauens und lassen einen kompletten Gesundheitscheck (großes Blutbild, Haaranalyse, Urinanalyse, Zuhause & Arbeitsumgebung) durchführen – vor allem für Handwerker (z.B. Prostatakrebs bei Dachdeckern hervorgerufen von Dämpfen bei der heißen Verarbeitung von bituminösen Materialien) empfehlenswert für die Anerkennung Ihrer Berufskrankheit bei der Rente….

usw.

Nachdenklichen Sonntag wünsche ich,
MufugG,
Christian Lemiesz”

Quelle und (c): https://www.xing.com/communities/posts/recyclingbaustoffe-konsequenter-einsetzen-1012786231

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