…mal wieder ein STREIFF-Fertighaus…

Es häufen sich in letzter Zeit die Fälle um kontaminierte Holz-Fertighäuser – stirbt die erste Generation gerade weg und die Gebäude kommen (billig) auf den Markt ?

Wegen Nässeschäden und Schimmelpilze in einem Gebäude zum Ortstermin in Ratingen gerufen – jedoch entpuppte sich das Gebäude als fast 45 Jahres altes STREIFF-Fertighaus. Beim studieren der Baubeschreibung tauchte das Wort “Imprägnierte” Hölzer im Dachstuhl auf – ließ mich erschaudern …auch typische Asbestfaserzementplatten sind verbaut..

Beim Betreten des Gebäudes war gerade frisch gelüftet worden, sodass nur der modrige Schimmelpilzgeruch feststellbar war…

Mein Kunde hat das Gebäude vor einem Jahr gekauft…jetzt wird auf die typischen, jederzeit reproduzierbaren Schadstoffe wie Holzschutzmittel, Pestizide, Chloranisole, Formaldehyd u.a. hin untersucht, denn dann wäre das Schimmelpilzproblem lt. der neusten medizin-wissenschaftlichen Forschung nicht das einzige Kontaminierungssproblem in dem Gebäude und auch nicht unbedingt das toxischste…

Meinem Kunden war der “Umstand” dieses Hauses unbekannt – auch der Verkäufer teilte nicht mit das das Gebäude kontaminiert ist!

Ein Grund mehr, warum es “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” geben muss – für mich läuft der Verkauf eines kontaminierten Gebäudes unter “Vorsätzliche Körperverletzung”…mit “billigender Inkaufnahme von gesundheitlichen Schäden” an Gesundheit von Dritten u.a. .

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