Kategorie-Archiv: Fallbeispiele

Hier schildern Gesundheitsopfer wie mit Ihrer Gesundheit umgegangen wird – Gesetze helfen den Opfern nicht – die Gesundheitsverletzung durch Zweite und Dritte ist mittlerweile traurige ‘Normalität’, jedoch ‘befohlener Standard’ und wird rechtlich nicht verfolgt bzw. Opfer erhalten kein Recht!

Es geht auch darum zu zeigen, dass eine Schadstoffvergiftung keine Einbildung(psychosomatisch) des Betroffenen ist, sondern eine ernsthafte, oft irreversible Verschlechterung der Gesundheit durch die Einwirkung von Schadstoffen aus das Immunsystem (“Faß-Prinzip”), die bis zum kompletten Organversagen und zum Tode führen kann – also eher somapsychische Folgen hat.

Fingierte Wässerschäden oder gezieltes Mieter-Mobbing zur ‘Entmietung’ in Ratingen ?

Ereignisse 2016.

Ein Krimi!

Anders kann man die Situation nicht mehr bezeichnen in dem der Mieter durch seinen Vermieter seit Einzug gesetzt worden ist.

Drei Mal musste der “Mieter 1” in der hinteren Einheit des Objekts “Kaiserswerther Str. 43” Ortstermine im Abstand von etwa 2 Monaten über sich ergehen lassen, da der Vermieter immer behauptete, es seien Wasserschäden in den davor gelagerten Gewerberäumen von dem “Mieter 2” gemeldet worden, die in der Mieterwohnung 1 erst im Bad, dann in der Küche ursächlich sein sollen.

Die Wohnung 1 ist seit Dezember 2014 wegen div. Nässe- und Schimmelpilzschäden in Küche und Wohnzimmer nicht mehr bewohnbar; der Mieter 1 kann wegen gesundheitsschädigenden Zuständen seit 2 Jahren dort nicht mehr wohnen.

Beim erstem Besuch (Vermieter, Mieter 2, Mieter 1, Zeugen) der Gewerberäume des Mieters 2 waren jedoch keinerlei Wasserschäden vorhanden – die Frage stellt sich: War die Situation fingiert, um über einen falschen Vorwand in die Wohnung des Mieters 1 zu kommen und sich vor dem Gerichtstermin im Juli (zwischen Vermieter und Mieter 1) noch einmal den noch nicht sanierten Schimmelpilzschaden aus 12/2014 “beiläufig” in der Küche und Wohnzimmer anzuschauen ? (Anmerk. Warum sucht der Vermieter einen neuen Wasserschaden im Bad Mieter 1, wenn zwischen Bad Mieter 1 und Gewerberäume Mieter 2 ein trockener Kellerabgang des Mieters 1 liegt ? Also ein großer Luftraum ?).

Auch bei den folgenden beiden Ortsterminen fanden sich keine neuen Wasserschäden, nur der bereits aus 2014 vorhandene bekannte Nässe- und Schimmelpilzschaden in der Wohnung Mieter 1 – hier wird jedoch seit 2 Jahren trotz mehrfacher, auch juristischer Aufforderung, nicht von dem Vermieter saniert! (Anmerk. Warum eigentlich ? Das BGB, Mietrecht und der Mietvertrag geben hier klare Paragraphen bei Vertragsverletzungen vor.)

Sind auch diese Termine vom Vermieter nur fingiert gewesen, um sich in nicht den Vorwurf der widerrechtlichen Begehung der Wohnung 1 zu gelangen ? Also einen Vorwand zu finden die Wohnung Mieter 1 betreten zu dürfen ?

Der alte Wasserschaden in der Wohnung 1, mit Folge Schimmelpilzen in Küche und Wohnzimmer sowie der daraus folgenden Gesundheitsschädigung des Mieter 1, wo seit Dezember 2014 bei jedem Niederschlag Wasser über das Flachdach in die Küche und Wohnzimmer eindringt, interessiert den Vermieter jedoch nicht – er sucht immer nach anderen Wasserschäden aus 2016, die der Mieter 2 ab 2016 meldete. (Anmerk. Warum geht der Vermieter den Mängelmeldungen des Mieters 2 sofort nach und ignoriert die Mängelmeldung des Mieters 1 aus 2014 schon seit 2 Jahren ? Hat der Vermieter zum Mieter 2 ein besonderes “Verhältnis” ?)

Der alte Wasserschaden im Dezember 2014 bereits gemeldet, ist Gegenstand des aktuellen Gerichtsverfahren zwischen Vermieter und Mieter 1 am Landesgericht Düsseldorf; gestartet im Juli 2016.

Zur Verdeutlichung der Schimmelpilzschäden hier folgend Bilder aus den Jahren 2014 bis aktuell

Beitragsbild – Küche 2014:
(Anmerk.: Meldung der Schäden lt. Mietgesetz und Mietvertrag an den Vermieter)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild – Wohnzimmer 2014:
(Anmerk.: Meldung der Schäden lt. Mietgesetz und Mietvertrag an den Vermieter)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild – Wohnzimmer, Zustand 12.2016:
(Anmerk.: Vermieter kennt diesen Zustand seit 1. Gerichtstermin Juli 2016, interessiert ihn jedoch nicht)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Ursachen sind fehlende Instandhaltungsmaßnahmen an dem Flachdach.

Wartungsarbeiten, als Flachdachbegehungen müssen jährlich von einem Fachmann, z.B. Dachdecker stattfinden, hier auf Undichtigkeiten hin zu prüfen – die folgenden Bilder zeigen einen desolaten Zustand – hier hat schon lange Keiner mehr nachgeschaut – der ‘Super-GAU’ mit Nässeeinbruch ist also voraussehbar.

Beitragsbild – Flachdach 12.2016, Oberlicht Küche:
(Hier Bild nach dem “Blumenkasten-Anschlag” auf das Oberlicht – s. Text unten)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild – Flachdach 12.2016, Oberlicht Arbeitszimmer:
(Anmek.: Das “Bäumchen” ist an einer Stelle, wo in dem Raum darunter undefinierbarer stinkender Dreck aus der Oberlichtkonstruktion herunter fällt)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Fazit:
Jedes der 3 Ortstermine zur “Begehung von angeblichen Wasserschäden” war “falscher Alarm”, dabei hat doch der Mieter 2 der Gewerbeeinheit, jeweils 3 mal einen Wasserschaden bei dem Vermieter gemeldet, der immer nur aus der Mieterwohnung 1 kommen sollen.
(Anmerk.: Ist der Schaden aus Dez. 2014 die Ursache und Folge von weiteren Durchnässungen in 2016, die bereits andere Gebäude betreffen, wenn seit 2 Jahren keine Notfallmaßnahmen (Z.B. Abdichtungsmaßnahmen des Flachdachs im Bereich der innen-liegenden Entwässerung) eingeleitet werden ? Warum versäumt es der Vermieter seit 2 Jahren hier erste Hilfsmaßnahmen umzusetzen ? Will er nur den Mieter 1 ‘vorsätzlich’ schädigen, nicht aber den Mieter 2 ?)

Hintergründe:
Hierzu erklärende Worte die Hintergründe einmal zum Verständnis zu beleuchten, wie alles zusammenhängt:

– Das streit gegenständliche Objekt ist eine ehemalige Wäscherei und wurde in 2 Bereiche geteilt:
a) vordere Gewerberäume, “Mieter 2” im Altbau mit 4 Geschossen aus den ca. 1950ern
b) hintere Mieterwohnung, “Mieter 1” im Anbau, Bungalow aus den ca. 1970ern

– Der Mieter 2 hat beide Einheiten “Gewerberäume” und “Mieterwohnung” saniert

– Zwischen Mieter 1 und Vermieter wurde ein Vertrag aufgesetzt in dem sich der Vermieter daran bindet, ein Gewerbeobjekt (Wäscherei) zu teilen und a) in eine Gewerbeeinheit und b) in eine Mietwohnung um zu wandeln und entsprechend zu sanieren.

– Der Vermieter hat sich jedoch bis heute nicht an seine vertraglichen Pflichten gehalten. Daraus sind Bauschäden, Nässeschäden und Gesundheitsverletzungen des Mieters 1 erfolgt.

– Mängel an der Bausubstanz sowie Mängel an dem Sanierungsumfang wurden von dem Vermieter nicht behoben, obwohl lt. VOB 4 Jahre oder nach BGB 5 Jahre Handwerker-Gewährleistung bestanden haben muss.

– Im Zuge der Mietzeit traten:
a) Risse an Wänden und Decken durch einen angrenzenden Neubau auf (“Pfusch am Bau”; hier fühlen sich Bauamt Ratingen und Vermieter nicht zuständig),
b) Bauschäden (“Pfusch am Bau”; hier fühlen sich weder das Bauamt Ratingen, noch der Vermieter zuständig),
c) falscher Sanierung gegen die anerkannten Regeln der Technik (“Pfusch am Bau”; hier fühlt sich der Vermieter nicht zuständig),
d) Nässeschäden (versteckte Bauschäden, (“Pfusch am Bau”; hier fühlt sich der Vermieter nicht zuständig) und
e) auch versteckte und offensichtliche Schimmelpilzschäden u.a. durch nicht fachgerechte Ausführung von Abdichtungsarbeiten (“Pfusch am Bau”) und ausgesetzte Instandhaltungsmaßnhmen bzw. “Mängelbehebung” (hier fühlt sich weder der Vermieter, noch das Bauamt Ratingen, noch das Gesundheitsamt Mettmann zuständig),

auf und der Mieter 1 wurde schleichend unbemerkt durch versteckte Schimmelpilzschäden vergiftet bis zum totalen Kreislaufkollaps krank – der Mieter 1 ist heute irreversible krank und kann seinen Berufen nicht mehr 100% nachgehen, sein Hab & Gut ist zerstört und er sitzt nun unverschuldet auf dem ganzen finanziellen und gesundheitlichen Schaden. (Amerk. Warum laufen Vermieter mit solch hoher krimineller Energie in einem angeblichen Rechtsstaat noch frei herum und sitzen nicht hinter Gittern ? Sind sie nicht eine Gefahr für die Gesellschaft, wenn unsozial und unverantwortungsvoll zum Nachteil Zweiter und Dritter gegen Gesetze (Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Menschenrechte, Mietgesetz, Vertragsrecht, Strafrecht u.a.) verstoßen wird ?)

Hierzu gibt es eine Vielzahl an Bildern:
Rissen am Gebäude, diverse Bauschäden innen und außen, von Nässeschäden, Schimmelpilzschäden, die im Zuge der Mietzeit auftraten und nicht behoben worden sind u.a., die hier noch in Kürze folgen werden.

Selber sieht sich der Vermieter nicht als Schuldigen, sondern als Geschädigter, da er nicht den vereinbarten Mietzins in voller Höhe wie vertraglich vereinbart erhalten hat – ändert jedoch auch Nichts an der Situation wie vereinbart und gesetzlich vorgeschrieben, die er Schäden die in seinem Verantwortungsbereich liegen, hier aufklärend tätig zu werden und wiegelt jede Verantwortung von sich ab.

Fragestellungen die sich aus dem ganzen Fall bisher ergeben, warum es zu Bauschäden gekommen ist und bisher keine Gegenmaßnahmen vermieterseitig eingeleitet worden sind:

– Warum hat sich der Vermieter bis heute nicht an den rechtsgültigen Mietvertrag gehalten ?
– Haben wir in Deutschland kein rechtsgültiges Rechtssystem, dass für alle Bürger gilt ?
– Warum leitet der Vermieter Gewährleistungsmängel nicht an die verantwortlichen Handwerker weiter ?
– Hat sein Sohn handwerkliche Arbeiten übernommen und weist dafür nicht die notwendige Qualifikation nach?
– Will der Vermieter nur Geld aus der Immobilie ziehen ohne seinen Pflichten u.a. in der Instandhaltung nachzukommen?
– Hat der Vermieter kein Geld für Instandhaltungsmaßnahmen ?
– Arbeiten Vermieter und Handwerker zusammen, sodass Keiner in die Haftung genommen werden kann ?
– Erfolgten die Sanierungsarbeiten in Schwarzarbeit ?
– Fehlt Fiskus nun die Mwst. und deshalb reagiert der Vermieter nicht Angst vor einer Steuerprüfung ?
– Hat die Mietergesundheit keinen Stellenwert in den Augen des Vermieters ?
– Warum regiert der Vermieter nur auf Mängelanzeigen anderer Mieter ?
– Warum hält sich der Vermieter auch nicht an schriftliche Absprachen/Zusagen mit Rechtsanwälten ?
– Ist dieser Vermieter noch “zurechnungsfähig”, wenn er sich über Gesetze stellt und “Selbstjustiz” ausübt ?
– Sollte ein “Vermieterführerschein” eingeführt werden, der prüft, ob Menschen überhaupt psychologisch und pädagogisch in der Lagen sind, Verantwortung über andere Menschen zu übernehmen ?
– Warum lässt der Vermieter das Gebäude absichtlich verfallen und nimmt billigend in Kauf, dass der Mieter geschädigt wird ?
– Weiß die Gebäudeversicherung des Vermieters um den Wasserschaden aus 2014 ?
– Verfügt der Vermieter über keine gesetzlich vorgeschriebene Gebäudeversicherung ?
– Ist der Vermieter unterversichert und hat daher den Schaden aus 2014 noch nicht der Gebäudeversicherung gemeldet ?
– Warum handelt der Vermieter nicht nach dem Gesetz, der immer behauptet, dass er seit 40 Jahren Erfahrung in der Vermietung hat und ignoriert die Rechte des Mieters ?
– Hat der Vermieter mit dem Gebäude oder Grundstück etwas anderes vor ? Abreißen und deswegen stört der Mieter ?
– Führt der Vermieter “Entmietungsmaßnahmen” gegen den Mieter durch ?
– Sind Entmietungsmaßnahmen nicht bereits kriminelle Handlungen ?
– Bewegt sich der Vermieter wie ein Anarchist in einem Rechtsfreien Raum in der Demokratie mit Gesetzen, in dem er sich über alle bindende Gesetze hinweg setzt ?
– Ist ein Bürger, der sich gegen Gesetze stellt nicht ein Krimineller ?
– Warum werden Kriminelle nicht mit der Härte des Gesetzes bestraft und eingesperrt ?

All diese Fragen ergeben sich aus der Situation des Falls und es ist unverständlich, warum der Vermieter so ignorant und menschenverachtend sich gegenüber seinem Mieter verhält.

Diese Fragen jedoch müssen gerichtlich geklärt werden.

Im Dezember 2016 hat angeblich ein Mieter des angrenzenden Gebäudes im Winter einen Blumenkasten “aus Versehen” auf das Oberlicht der Küche fallen lassen – seit über 30 Jahren ist solch ein Vorfall nicht eingetreten, jetzt aber.. – die Küche des Mieters 1 hat einem Totalschaden mit Erde, Pflanzen, Niederschlag …alles voller Blumenerde – den Namen des verursachenden Mieters hat der Vermieter bis heute jedoch nicht mitgeteilt. Warum nicht ? Liegt hier erneut ein fingierter Vorgang vor ?

Beitragsbild – Küche 12.2016, Blumenkasten-Anschlag:
(Anmerk.: Nun der 2. Schaden in der Küche des Mieters 1)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild – Flachdach 12.2016, Blumenkasten-Anschlag:
(Zerstörtes Oberlicht)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild – Flachdach 12.2016, Blumenkasten-Anschlag:
Situation verschlimmert sich

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Sind regelmäßig Wartungsarbeiten an dem Flachdach ausgeführt worden ?

Vorliegende Bilder zeigen und beweisen einen desolaten Zustand – hier hat seit Jahren keine Flachdachbegehung mehr stattgefunden, denn jährlich muss das Dach auf Schäden untersucht werden; bei innen-liegender Entwässerung, was hier im Fall vorliegt sogar 2x pro Jahr.

Der Mieter sitzt erneut auf dem Schaden!

Uns sind solche “Maßnahmen” aus der Praxis mit geschädigten Kunden als “Entmietung” bekannt, den Mieter aus der Wohnung zu ekeln, weil der Eigentümer, Verwalter oder Vermieter etwas anderes mit dem Gebäude bzw. dem Grundstück vor hat und der Mieter schlichtweg stört…

Welche Meinung haben Sie zu dem Vorgang ?

Da der Vermieter viel in Ratingen zu verlieren hat, wenn sein Verhalten der Öffentlichkeit bekannt wird, finden die Gerichtstermine in Düsseldorf am Landesgericht statt, obwohl eigentlich das Ratinger Amtsgericht für den Fall zuständig ist.

Am kommenden Dienstag 21.02.2017 um 15.00 Uhr ist der 2. Gerichtstermin am Landesgericht Düsseldorf.

Tatsachenbericht aus Sicht der Mutter einer Fume Event (vergifteten) Flugbegleiterin

Bei mir steigen Gefühle auf, die  Fremdschämen und der Ohnmacht übersteigen, wenn ich diesen offenen Brief einer Mutter einer Kollegin lese! Vor allem weil ich jetzt auch verstehe wie meine Mutter wohl gefühlt haben muss, als ich meinen Fume-Event erlebt hatte. Auch bei mir traten derartige Symptome auf wie es hier beschrieben wird!

Der Brief/Kommentar einer Mutter, die für viele Familienmitglieder von Betroffenen spricht… wenn es schon für sie, die nicht unmittelbar von der Vergiftung betroffen ist, schon so schlimm ist, kann man sich vielleicht vorstellen wie es für uns Betroffene ist… manchmal hat man das Gefühl man verliert den Verstand! Wir haben alle als gesunde Menschen diesen Beruf (Flugbegleiterin/Pilot) begonnen, haben wir nicht das Recht auch gesund zu bleiben? Und auch jeder Passagier der meint er beträte nur hin und wieder ein Flugzeug: ES BETRIFFT JEDEN – ‘Seltenflieger’, Vielflieger, Reisende Kinder, schwangere Reisende, Alte wie Junge, IN und UM das Flugzeug herum arbeitende…. Ungemütliches zu ignorieren oder die Augen davor zu verschließen  ist keine Option und lässt die Brisanz des Themas nicht harmloser werden oder gar verschwinden…!

IHRE WORTE:

“Ich unterschreibe weil meine Tochter selbst betroffen ist und es mir fast das Herz gebrochen hat als Mutter mit ansehen zu müssen wie aus einer agilen und lebensfrohen jungen Frau, die viel gelacht und ihren Job geliebt hat, plötzlich immer kränker wurde. Es war, als hätte jemand die Handbremse in voller Fahrt mit voller Wucht angezogen und plötzlich nichts, aber auch gar nichts, mehr so ist, wie es einmal war. Nicht nur, dass man sie wochen-, ja monatelang seitens der Institutionen, die eigentlich helfen sollten, ignoriert hat (ein fume event? Nein, da war doch nichts…- trotz Zeugen und Unfallberichten), nein, man hat sie auch noch regelrecht gemobbt und eine Behandlung fand erst gar nicht statt. Jeder der Betroffenen weiss mittlerweile, dass ohne schnelle Hilfe sich die Krankheit chronifizieren kann und weiss, dass dies verheerende Folgen auf die Gesundheit haben kann die sogar zum Tode führen können. Aber damit nicht genug. Unfallmeldungen verschwanden auf geheimnisvolle Weise, Diagnosen wurden (absichtlich?) vertauscht, Gutachten wurden ohne ihr Wissen und ohne, dass man sie gesehen hätte, verfasst (dort hieß es dann, dass “fume events” technisch nicht möglich seien und das von einer KK). Es gab sogar ein Gutachten für´s Gericht indem festgestellt wurde (trotz mindestens fünf Ärzten die die hohe Schadstoffbelastung bestätigten), dass meine Tochter eine “gravierende Angststörung” hätte (von einem Lungenarzt wohl gemerkt) und unter einer “chronischen Hyperventilation” leiden würde. Wenn man dann in eine Plastiktüte atmen würde, würde dies besser werden (hat er tatsächlich gesagt). Dass dies bei nachgewiesenen Diffussionsstörungen lebensbedrohlich werden kann war dem Lungenfacharzt, der das Gutachten geschrieben hat, wohl eher nicht bekannt. Bekannt war diesem wohl auch nicht, dass ein Krankheitsbild, dass sich “chronische Hyperventilation” nennt, wohl gar nicht existiert. Gab einige Ärzte, die meine Tochter etwas verständnislos ansahen nachdem sie von dieser Diagnose hörten. Leider gibt es Richter, die so was glauben. Aber was will man schon erwarten von einem Gutachter, der erst die zweite Flugbegleiterin begutachtet hat und sich nicht wirklich mit den Unterlagen vertraut gemacht hatte (wie er uns noch vertrauensvoll erzählte).

Ach ja, und nicht zu vergessen der Richter, der über eine einstweilige Verfügung wegen einer möglichen Behandlung entscheiden sollte. Der kam schon polternd in den Gerichtssaal mit einem Vortrag, dass er wegen “so was” eigentlich erst gar nicht aufgestanden wäre. Er sah das Ganze wohl eher als Affentheater und Lappalie an sonst hätte er meine Tochter im Gerichtssaal nicht so angefahren. Diktiert hat er am Ende dann, nachdem er zu meiner Tochter sagte: “Sie sehen doch gar nicht krank aus” und sie dann suggestiv fragte: “gelt, sie sind doch gar nicht so krank?”, dass eine einstweilige Verfügung nicht notwendig wäre und sie doch wohl mit dieser Entscheidung einverstanden sei. Meine Tochter war viel zu perplex um sich dagegen wehren zu können.

Meine Tochter ist dann bei Stiftungen betteln gegangen um sich wenigstens zwei Behandlungen leisten zu können. Eine zweite Gerichtsverhandlung scheiterte weil es ihr zwischendurch wieder so schlecht ging, dass sie zwei weitere Behandlungen brauchte. Hätte man sofort nach dem fume event gehandelt und Behandlungsmassnahmen eingeleitet, es wäre alles vllt ganz anders gekommen und sie hätte sich viel schneller erholt und wäre schon längst wieder in den Arbeitsprozess integriert gewesen. So hat man viel kostbare Zeit verschwendet und mit dem Leben meiner Tochter gespielt.

Das kann man nicht glauben? Oh, ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Ich war, bis zu diesem Ereignis, immer der Meinung, dass es in diesem Land so etwas wie Gerechtigkeit, Gesetze an die sich auch Arbeitgeber halten müssen und Arbeitgeberfürsorge gibt. Aber man lernt ja nie aus. Und das, was ich hier erzählt habe, waren noch eher die “harmloseren” Ereignisse.

Warum ich das erzähle? Ich denke, es wissen noch viel zu wenig Menschen, was hier wirklich geschieht, deshalb möchte ich unsere persönlichen Erfahrungen an dieser Stelle weitergeben in der Hoffnung, dass sie möglichst viele Leute lesen und daraus lernen und endlich sehen was hier wirklich abgeht.

Fakt ist jedenfalls, dass man Menschen, gerade hier, so immens unter Druck setzen kann, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen als freiwillig aus dem Leben zu scheiden wenn sie nicht schon vorher an den schlimmen Folgen dieser Mischintoxikation von alleine versterben. Man kann durchaus wieder gesund werden aber dafür müssen die Voraussetzungen gegeben sein und es gibt zu viele Menschen die sich nie mehr von einem solchen event erholen, gerade weil Anlaufstellen fehlen und sie nicht behandelt werden und dann Zeit Lebens unter den schweren gesundheitlichen Folgen leiden. Schon ganz und gar wenn man sich die Hilfe nicht leisten kann die man braucht, denn die muss man selbst bezahlen. Wenn man dann noch sieht, dass keinerlei Schutzmaßnahmen greifen, die man einmal als Vorsorge ergriffen hat, dann kann man den Mut vollends verlieren, denn den geliebten Job ist man los und die ganze Existenz ist bedroht weil man u.U. auch nie mehr wirklich auf die Beine kommt (was einem aber keiner glaubt). Versicherungen zahlen übrigens meist nicht. Viele haben sogar die Klausel speziell für fume events in ihre Policen aufgenommen, dass sie bei diesen nicht zahlen, was nur Wenige wissen und dann mit Entsetzen feststellen, wenn´s schon zu spät ist.

Ohne Göttingen wäre meine Tochter ganz verloren gewesen. Frau Dr. Heutelbeck war die einzige offizielle Stelle die ihr glaubte und sie ernst nahm. Da meine Tochter bei Weitem kein Einzelfall ist unterschreibe ich diese Petition ebenfalls. Wenn Göttingen zumacht gibt es keinen mehr, der wirklich unvoreingenommen mit dieser Sache umgeht. Contergan und Asbest haben gezeigt, was in unserem Staat möglich ist und dass man aus diesen Vorfällen nichts gelernt hat. “Fume events” sind nur die Fortsetzung einer Politik die betroffene Menschen als “Kollateralschaden” und nicht als Menschen sehen und sie mal gerne “unter den Tisch fallen” lassen. Das muss endlich aufhören. Jeder, der sich hier beteiligt, macht sich mitschuldig an Not, Elend und Tod von einem ganzen Berufszweig. Jeder einzelne Betroffene ist einer zu viel, weil vermeidbar. Lösungen für dieses Problem sind zweifellos schon lange vorhanden. Das fume event, in das meine Tochter geraten ist, wäre somit vermeidbar gewesen. Allein diese Tatsache ist für mich unvorstellbare Ignoranz gegenüber jeglichen Menschenlebens.

Nicht nur die Existenz eines jungen Menschen ist ohne Not von verantwortungslosen Arbeitgebern und Institutionen zerstört worden, deshalb meine dringende Bitte an die Verantwortlichen: Tut bitte Alles, damit Göttingen als Anlaufstelle bleibt.”

 

https://www.change.org/p/einzige-sprechstunde-f%C3%BCr-fume-event-opfer-muss-erhalten-bleiben?recruiter=125107985&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp

Besinnliches zu Weihnachten 2016

Heute auf facebook heute 21,12.2016 veröffentlicht:

Zitat: “Eigentlich sollte es parallel zur Tafel auch Menschen geben, die anderen Menschen die Nichts haben auch mal zu einem leckeren Essen einzuladen, damit nicht nur das Schenken im Vordergrund steht, sondern auch der soziale Kontakt.

Ich hatte vor 2 Jahren das Projekt “FreeMeal” initiiert, jedoch kaum Einen gefunden, der sozial genug gewesen ist hier ehrenamtlich zu helfen…

Die Meisten opfern Ihre Zeit nur, wenn sie irgendetwas dafür bekommen ..Nächstenliebe war dass leider nicht…

Am Ende der Gesellschaft zu stehen kann Jedem passieren – in der heutigen Zeit schneller als Mancher vermutet..diese Menschen sind nicht schlechter als jeder Andere den es gibt, oft sind diese betroffenen Menschen sogar herzlicher, weil sie wissen was Leid bedeutet.

Warum ist wohl die Selbstmordrate zu Weihnachten am höchsten ?

Einsamkeit tötet!

Besinnt Euch einmal und helft ohne Aufforderung Menschen die Hilfe bedürfen!!!

Habt offene Augen und interessiert Euch, was um Euch herum passiert… nicht Jeder schreit, wenn ihm zum Heulen zu Mute ist…”

Quelle und (c): https://www.facebook.com/Baubiologie.Architektur/posts/1519741201387290

Laborergebnisse liegen vor – Holzfertighaus der Firma Streif kontaminiert!

Fallbeispiel Nov./Dez. 2016

Kunde klagt über Gesundheitsschäden und vermutet Kontaminationen im Gebäude.

Probennahme von:

– Holzspänen der Tragkonstruktion – als Nachweis der Primärkontamination
– Staubproben – als Nachweis der Sekundärkontamination über die Raumluft
– Materialprobe der Dämmung – als Nachweis der Sekundärkontamination aus der chemischen Reaktion Holzschutzmittel und Feuchtigkeit

Holzfertighaus der Fa. Streif positiv gemessen auf:

PCP (Holzschutzmittel), Lindan (Insektizid), Chloranisole (Reaktionsprodukt) und auch DDT (Insektizid) in Spuren.

Vor 2 Jahren ist eine hohe Belastung auf Schimmelpilze gemessen worden.

Weitere Schadstoffe in Fassade, Boden und Decken nicht ausgeschlossen.

Gebäude ist kontaminiert. Bewohnern ist anzuraten umgehend Umweltmediziner aufzusuchen und sich eingehend gesundheitlich untersuchen zu lassen.

Keine schöne Bescherung, aber Gesundheit geht vor und das Gebäude sollte abgerissen werden und als Sondermüll auf die Deponie!

Siehe auch Beitrag vom 19.10.2016 “Fragen an die Fa. Streif über Holzschutzmittel und Insektizide in ihren Fertighäusern der 1970er Jahre”

http://das-gebäude-gesundheitszeugnis.de/2016/10/19/fragen-an-die-fa-streif-ueber-holzschutzmittel-und-insektizide-in-ihren-fertighaeusern-der-1970er-jahre/

Ein Versagen auf ganzer Linie – tägliches Mieterleid, wenn es um die Schimmelpilzproblematik geht

“In meiner neuen Wohnung werde ich von meinem Vermieter vergiftet!”

Hier im Bild des Schimmelpilzschadens 3 Tage nach dem Einzug!!!

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Ursache ist auf der anderen Seite der Komunwand im Badezimmer zu finden – 2 defekte Rohrdurchführungen (Versiegelung nicht fachgerecht ausgeführt) in der Duschbadewanne.

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Erster Folgeschaden nach 6-wöchigem Nichtstun durch den Vermieter, da die Leckageortungsfirma die, wie sich nachher herausstelle als Nicht-Fachleute die Schimmelpilzsanierung durchführen sollte, einfach ein paar Wochen im Urlaub war und noch nicht einmal den angeforderten HEPA-Filter zur Verfügung gestellt hatte, obwohl der Mieter die Kosten dafür getragen hätte.

Beitragsbild:

(Vom Mieter notdürftig abgeklebt, da dies die Leckageortungsfirma als Schutzvorkehrung bei ihrem Ortstermin zur Ursachenfindung versäumt hatte, obwohl diese zuvor den Schadensort geöffnet hatte und hier ein starker schimmeliger Geruch heraus strömte)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild:

(Vom Mieter täglich desinfizierte Fläche, weil der Vermieter über 6 Wochen lang Nichts zur Verhütung von Gesundheitsgefährdung getan hat)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild:

(Zustand, nachdem der Vermieter endlich nach Wochen den Spülenschrank demontiert hatte, zeigte sich weitere Schimmelpilzbereiche)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Beitragsbild:

(Vom Mieter notdürftig abgeklebt, da dies weder die Leckageortungsfirma untersucht hatte, noch der Sanierer als Schutzvorkehrung bei seinem Ortstermin zur Angebotserstellung, versäumt hatte als Gesundheitsschutz, abzukleben)

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Der Vermieter hat die notwendige Ursachenanalyse auf Nässe- und Schimmelpilze im Estrich von den Kosten her gescheut und nicht durchgeführt – hier konnte also 6-Wochen Nässe eindringen.

Eine Beprobung des Schimmelpilzausmaßes hat auch nicht stattgefunden, um überhaupt die richtige Sanierung umzusetzen;
dafür wollte der Vermieter auch kein Geld ausgeben.

Den notwendigen HEPA- und Aktivkohle-Filter zur Reduzierung der gesundheitlichen Gefahr durch Sporen und Mykotoxine hat der Vermieter nicht zur Verfügung gestellt – aus Kostengründen.

Der Sanierer hat gegen die Absprache den Putz im betroffenen Bereich nicht ausgetauscht und lediglich nur den optischen farblichen Befall abgefräst und Alles nachher abgewischt und 3x desinfiziert. Die Sanierungsfläche sollte knapp 1qm groß sein; etwa 0,02 qm wurden mechanisch nachher vor Ort bearbeitet.

Hier das Bilder nach der Sanierung:

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): Büro Baubiologie-Architektur.de

Etwa 2 Wochen später tritt ein modriger, schimmeliger Geruch unter der Spüle wieder durch. Warum ?

“Mein Vermieter hat sich die Situation vor Ort angeschaut aber unter Geschrei und Beleidigungen die Wohnung verlassen und mich im Hausflur beschimpft, ich bilde mir die erneute Belastung nur ein, da er selber “Nichts riecht” und ich solle in ein Sanatorium gehen, weil ich mir Alles nur einbilde!”

(Ob dass nicht bereits ein Fall für das “Anti-Diskrimnierungsgesetz” ist, da sich der Mieter als Umwelt- und Schimmelpilzerkrankter benachteiligt und diskriminiert fühlt und zusätzlich noch in der Öffentlichkeit von dem Vermieter beleidigt worden ist, was einer Klage auf Beleidigung folgen lassen könnte.
“Anti-Diskrimnierungsgesetz” = “Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)”:
Quelle und (c): https://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html)

Den Umstand, dass der Mieter eine Schimmelpilzallergie, MCS und CFS hat interessiert den Vermieter nicht – “Der Mieter hätte ja nicht in die Wohnung einziehen müssen” … auch dass ein Gesunder ein Anrecht auf eine gesunde schimmelpilzfreie Wohnung hat, interessiert den Vermieter nicht. Dagegen: Im Mietvertrag steht Nichts von einem Schimmelpilzaltschaden! Ist der Mieter “vorsätzlich” belogen worden ?

D.h. der Vermieter wusste bereits von dem Einzug, dass in der Wohnung ein versteckter Schimmelpilzschaden vorhanden war ? …und schiebt dem Mieter nun den Neuschaden in die Schuhe ? Dabei hat er bevor die Situation eskaliert selber dem Mieter mitgeteilt, dass das ganze Gebäude eine schlechte Bausubstanz aufweist und es Probleme nicht nur bei den Wasserleitungen gibt.

Die 3,5-wöchige Frist zur Behebung bis Ende November 2016 hat der Vermieter ungenutzt verstreichen lassen. Den HEPA-Filter hat er erneut nicht zur Verfügung gestellt.

Lt einem Gerichtsurteil kann bis zu 25% Mietminderung bei Feuchtigkeit und Schimmelpilzen in der Küche geltend gemacht werden (Küche = Lebensmittelzubereitung!!! Jedes Gesundheitsamt/Ordnungsamt würde z.B eine Kantine schließen und der Verantwortliche hätte dann ein sehr großes haftungsrechtliches Problem…). Seit Mängel-Meldung und im Voraus für den neuen Monat, hat der Vermieter nur die Nebenkosten überwiesen bekommen bis im nächsten Monat dann die 25% bis Schadensbeseitigung erfolgen.

Also anstelle dem Problem nachzugehen, den Sanierer in die Haftung zu nehmen passiert Nichts:

Fakt ist:

– Warum hat keine Estrich(dämm)messung auf Nässe und Schimmelpilze bisher stattgefunden ?
=> Verantwortung des Vermieters

– Warum hat keine Schimmelpilzmessung zur Feststellung des IST-Zustandens vor der Sanierung stattgefunden ?
=> Verantwortung des Sanierers, den Vermieter auf seine Pflicht zur Beprobung hinzuweisen
=> Verantwortung des Vermieters

– Warum ist der Putz nicht wie abgesprochen, ausgetauscht worden ?
=> Verantwortung des Vermieters und des Sanierers

– Warum hat die Freimessung zur Bestätigung der erfolgreichen Schimmelpizsanierung bisher noch nicht stattgefunden ?
=> Verantwortung des Sanierers, den Vermieter auf seine Pflicht zur Beprobung hinzuweisen
=> Verantwortung des Vermieters

– Warum blockt der Vermieter, anstelle die Situation schnellst möglich zu bereinigen ?
=> Verantwortung des Vermieters

Ich bin gespannt ob der Mieter dafür schon einen Brief mit einem Anwaltsschreiben im Briefkasten hat – den ich hier natürlich veröffentlichen werde.

Haben Sie vielleicht haben Sie ein ähnliches Problem und wollen Ihren Fall hier ebenfalls schildern ? Seien Sie willkommen!

Wie kann es sein, dass es unverantwortliche Vermieter gibt, die den Mieter für Ihr eigenes Fehl-Verhalten auch noch verantwortlich machen !?

Nur weil wir einen Vermietermarkt haben und über 80% der Wohnungen im Vermietungseigentum sind, haben Mieter keinerlei Recht auf eine gesunde Wohnung ?

Wo steht im Mietvertrag, dass der Mieter eine schimmelpilzbelaste Wohnung zur Verfügung stellt bekommt ?
Wo steht im Mietvertrag, dass die Gesundheit des Mieters weniger Wert hat, als der Wert des monatlichen Mietzins ?
Wo steht im Mietvertrag, dass der Vermieter rechtlich für sein Nichtstun belangt werden kann unter Vertragsstrafe ?
Wo steht im Mietvertrag, dass der Vermieter über die Gesundheit des Mieters verfügen darf ?
usw.

Die Fragen könnten hier noch ellenlang ergänzt werden.

Ein Gewissen scheinen viele Vermieter nicht zu haben – dass zeigen private, ehrenamtliche und berufliche Erfahrungen mit vielen Vermietern.

Ich habe bis heute leider nur sehr wenige Vermieter erlebt, die sich verantwortungsvoll unseres Büros angenommen haben und alles erdenklich Mögliche getan haben, damit es ihrem Mieter gut geht, denn wenn der Mieter krank wird und nicht mehr arbeiten kann – woher soll er das Geld für die Miete nehmen ?

Wer hat sich Ihrer Ansicht nach bisher falsch verhalten ?

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Verantwortung von Vermietern und Schimmelpilzsanieren

Jetzt 2 Wochen nach der “angeblichen Schimmelpilzsanierung” taucht das Problem wieder auf!

Es riecht modrig nach Schimmelpilzen unter der Spüle. Folgen sind Atemprobleme, Kopfschmerzen, Husten, verstopfte Nase und brennende Augen als Erstsymptome, mittlerweile damit verbundenen Müdigkeit – klare Zeichen einer Vergiftung.

Entgegen den Absprachen mit dem technischen Leiter der Sanierungsfirma und dem Vermieter, hat der ausführende Handwerker dieses Schimmelpilzsanierers vor Ort den betroffenen Putz nicht ausgetauscht, sondern nur oberflächlich den sichtbaren Bereich abgeschliffen und die Fläche 3x desifziert. “Dies reiche aus” nach seinen Angaben, als er vor Ort erneut auf die Notwendigkeit des Putzaustausch angesprochen worden ist.

Dem Vermieter wurde der Zustand mit einer 2. Mängelanzeige schriftlich angekündigt und mündlich persönlich mitgeteilt, der sehr erbost über den Zustand ist und den Mieter auf das wildeste im Hausflur beschimpft hat, er bilde sich den Schimmmelpilz nur ein und teilte ihm mit er müsse in ein Sanatorium wegen seiner Einbildung, da der Vermieter vor Ort eine Riechprobe genommen hat und Nichts gerochen hat.

Schreiben des Betroffenen an seinen Vermieter vom 08.11.2016:

“Sehr geehrte Eheleute “Vermieter”,

es tut mir leid, Sie mit der gleichen Problematik erneut belästigen zu müssen, aber leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Sanierung der Fa. I*****h nicht erfolgreich gewesen ist – jetzt knapp 2 Wochen nach der “Sanierung”, fängt es wieder unter der Spüle an zu schimmeln: Beim Öffnen des Unterspülenschranks kommen wieder starke Schimmelpilzgerüche heraus, die sich mittlerweile in der ganzen Küche + Wohnzimmer ausbreiten. In der Küche/Wohnzimmer bekomme ich seit ein paar Tagen wieder Atemprobleme und Kopfschmerzen. Ich musste wieder mit brennenden Augen und Atemschutzmaske bei geöffneten Fenstern sitzen, was bei dem kalten Wetter, 24 Stunden am Tag nicht gerade schön ist und die Heizkosten in die Höhe treibt. Dass kann doch alles nicht wahr sein oder!?

Herr “Vermieter” war vorhin wieder einmal unangemeldet gegen 17.00 Uhr bei mir vor der Tür, als ich gerade aus der Badewanne kam und hat sich die Situation nach meiner Aufforderung, damit er nicht umsonst (3. Mal heute unangemeldeter Besuch lt. seiner Aussage) erneut vorbei kommt, angeschaut und meinte “er rieche Nichts” und sagte, dass “da auch Nichts mehr vorhanden ist”.

Es gehört nicht zum guten Ton mich im Hausflur von Herrn “Vermieter” zu beschimpfen, wenn er keine Argumente mehr findet und dann unter die Gürtellinie geht, mir anhören zu müssen, ich solle in ein Sanatorium gehen, weil ich mir die Schimmelpilze angeblich einbilde. Er meinte die Schimmelpilze kommen von meinem Baden in der Badewanne – also liegt doch noch ein Nässeproblem im Bad vor ? Weiß Herr “Vermieter” hier mehr als ich ? Warum darf ich nicht in der Badewanne baden ? Bei Bedarf kann ich Ihnen Beweise von Ärzten und Umweltmedizinern vorlegen z.B. von Dr. Bartram – führender Schimmelpilzspezialist in Deutschland, der eine Schimmelpilzallerie nachgwiesen hat.

Unabhängig von meiner Schimmepilzallergie, hat eine Mietobjekt schimmelpilzfrei zu sein. Ein Nässeschaden in der Bausubstanz ist nachweislich vorhanden – damit tritt der Vermieter automatisch in die Verantwortung und Haftung gegenüber dem Mieter.

Ihr Mann reagiert genauso, wie ich dass aus meinem Berufen von Vermietern her kenne, die nicht einsehen wollen, dass eine “Schimmelpilzsensitivität” keine Einbildung des Mieters ist, sondern eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr, vor die selbst das Umweltbundesamt warnt.

Wie kann es sein, dass das Problem wieder auftaucht ?

– Liegt immer noch eine Undichtgkeit in der Wasser zu- oder -ableitung im Badezimmer vor ?
– Warum ist der Putz in der Küche unter der Spüle nicht wie abgesprochen ausgetauscht worden ?
– Warum hat bisher noch keine Freimessung nach der Sanierung stattgefunden zur Bestätigung der
erfolgreichen Sanierung, was Standard bei Schimmelpilzsanierungen ist ?
– Hat hier ein Handwerker nicht fachgerecht gearbeitet ?

Auch den Sanierer der Fa. I******h am 26.10.2016.vor Ort hatte ich extra noch einmal gefragt warum er den Putz nicht austauschen will – ich zeigte ihm noch einmal den schimmelpilzbetroffenen Bereich unter der Spüle und wies auf die Notwendigkeit des Putzaustauschs hin – er verneinte und sagte, dass ein oberflächliches Abfräsen des sichtbar befallenen Bereichs und 3-maliges Desinfizieren ausreicht.

Ich verliere langsam den Glauben, dass es überhaupt noch fähige Handwerker und Dienstleister gibt, die fachgerecht arbeiten und mitdenken, denn auf die Gesundheit nimmt Keiner Rücksicht, obwohl dies das Ziel einer Schimmelpilzsanierung ist: Gesundheit nicht mehr zu gefährden! Keiner von Denen muss nachher in der eigenen Arbeit wohnen/leben. “Vorschlag: wir tauschen: Sie wohnen hier in der Wohnung und ich ziehe bei Ihnen ein ? Sicher haben Sie keine Bedenken gegenüber Ihrer Gesundheit in Ihrer Wohnung lt. der Argumentation von Herrn “Vermieter”.”

Bitte stellen Sie mir dieses Mal einen notwendigen HEPA-Filter gegen Sporen mit Aktivkohlefilerung gegen Mykotoxine bis zur erneuten Sanierung zur Verfügung, was Sie beim letzten Mal leider versäumt haben, obwohl ich dies mehrfach angefordert hatte. Auch der Herr B., Fa. I******h Ihnen auf unserem gemeinsamen Ortstermin anbot einen HEPA-Filter da zulassen, Herrn “Vermieter” jedoch von den Kosten zu hoch war. Andernfalls werde ich mir einen Filter ausleihen oder kaufen müssen und Ihnen dann die entstandenen Kosten in Rechnung stellen bzw. über die laufende Miete verrechnen.

Dieses Mal werde ich von meinem Recht auf Mietminderung der Kaltmiete ab Mängelmeldung (ab 08.11.2016) bis endgültiger Schadensbeseitigung (mit Freimessung) Gebrauch machen – in derzeit 25% Höhe, laut dem VG Berlin GE 83, 767 ist bei “leichter Schimmelbildung und Feuchtigkeit in der Küche” eine Mietminderung iHv 25% gerechtfertigt. Ihre Ansprüche können Sie den verantwortlichen Firmen in Rechnung stellen, die lt. VOB, BGB und AGB in der Haftung für ihre Arbeiten stehen.

Fakt ist: Sie sind als Vermieter meine Ansprechpartner und verantwortlich für den Umfang und den Erfolg der ausgeführten Sanierungsarbeiten – bitte sorgen Sie dafür, dass das erneute Auftreten nun endgültig fachgerecht und vor allem dauerhaft behoben wird (Putzaustausch, wie mehrfach besprochen) – hierzu setze ich Ihnen eine Frist bis zum 30.11.2016. Meine Kontaktdaten sind Ihnen bekannt, damit es zur schnellen Behebung der erneuten Situation kommt. Hier nochmal:

Tel: xxxx-xxx xx xx oder Mobil: xxxx-xx xx xxx, Mo-Fr. 8.30-17.00 Uhr

Bitte teilen Sie mir alle Ansprechpartner mit Kontaktdaten mit, die hier involviert sein werden, damit Alles schnell und reibungslos von Statten gehen kann.

Ich hoffe diese eMail kann ich mir nicht sparen, wie mir dies Herr “Vermieter” vorhin im Gespräch vorgeworfen hat; gerne kann ich Ihnen diese eMail per Post zukommen lassen kann.

Ich verstehe nicht, warum Sie kein Interesse daran haben, dass ich in Ihrer Wohnung gesund und ohne Schimmelpilzbelastung wohnen darf ? Ich bitte Sie nur den vertragsgemäßen Zustand einzuhalten.

Bei Ihrer Tochter sind Sie doch auch besorgt, dass sie schimmelpilzfrei wohnen und leben darf (Anmerk. Herr “Vermieter” brachte mir ein mit schwarzschimmelbehaftetes Stück Badsanitär gleich nach meinem Einzug mit und bat um meinen Rat), die auch “empfindlich” ist oder bildet sich Ihre Tochter die Schimmelpilze auch nur ein ? Warum setzen Sie bei mir nicht das gleiche Maß an Sorgfalt an, wie Sie dies bei Ihrer Tochter ansetzen ? Bin ich als Mieter weniger wert ?

Herr “Vermieter” hat mich aufgefordert mein Auto mit zersprungener Heckscheibe wieder auf die Straße zu stellen. Der trockene Tiefgaragenplatz ist wieder frei – “Sie können dort nun Ihr Auto mit intakter Heckscheibe im Trockenen parken”.

Bitte melden Sie sich zukünftig 1 Woche vorher mit abgesprochenen Termin an, wenn Sie in die Wohnung möchten, wie dies üblich ist und machen mich bitte nicht dafür verantwortlich, wenn Herr “Vermieter” wieder einmal unangekündigt vor der verschlossenen Tür steht.

Ich appelliere an Ihre Moral, Ihr Gewissen und Ihren Verstand, die Situation nicht unnötig eskalieren zu lassen – es ist für beide Seiten unangenehm, wobei ich der gesundheitlich Leittragende bin, aber besser Ruhe zu bewahren und die notwendigen und richtigen Schritte einzuleiten, als mit gegenstandslosen behaupteten Schuldzuweisungen zu eskalieren.”

Die Schimmelpilzsanierungsfirma ist eines der großen Firmen im Bereich der Feuchte- und Nässe-Sanierung, die nach dem Frainchise-System in Deutschland arbeiten.

Ich werde prüfen, ob diese Firma in der Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer eingetragen ist und ob dieses Verhalten mit der ausgeführten Sanierungsarbeitn lt. deren Vorgaben fachgerecht konform ist.

Große Schimmelpilzumfrage – Mieter urteilen über Vermieter

Aus eigener leidvoller privater Erfahrung mit “Vermietern” entstand dieser Fragebogen.

“Der Mieter ist ja immer Schuld” – ein Standardspruch, der oft von der Wahrheit ablenkt, dass die Bausubstanz fehlerhaft ist oder der Vermieter sich vor seiner Verantwortung zur Mängelbehebung drücken und keinen Euro für Instandhaltung oder Sanierung ausgeben will, dabei schädigt er nicht nur die Gesundheit seines Mieters, sondern auch seine Wertanlage.
Erst wenn es um den eigenen Verlust geht, wachen viele Vermieter auf; setzen aber meinst nicht das Sinnvollste, sondern nur das Notwendigste nach eigenem Ermessen um – was oft nicht fachgerecht ist!

Als Besucher können und sollen Sie bitte antworten – hierfür brauchen Sie sich nicht anzumelden;
Bitte einfach nach Besten Wissen und Gewissen antworten – die Auswertung können Sie direkt sehen und vielleicht liest ja auch mal ein verantwortungsvoller Vermieter mit und versteht, was Sache ist !?

Haben Sie Ergänzungen, schreiben Sie mir eine eMail – ich nehme Ihre Fragen gerne mit Antworten auf.

Beitragsbild:

 

Bildnachweis:
Quelle und (c): http://xn--das-gebude-gesundheitszeugnis-6pc.de/wp-content/uploads/2016/11/ges1.jpg

1. Sind Sie Mieter ?

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2. Haben Sie Vertrauen in den neuen Vermieter ?

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3. Verlassen Sie sich blindlings auf die Zusagen Ihres Vermieters ?

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4. Finden Sie Ihre Gesundheit ist in guten Händen bei Ihrem Vermieter ?

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5. Glauben Sie, dass der Mietvertrag Sie vor Gesundheitsschäden durch die Wohnung schützt ?

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6. Hat ein Vermieter schon einmal den Mietvertrag in puncto Schimmelpilze und Schadstoffe verletzt ?

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7. Hat Ihr Vermieter auf Ihre Mängelanzeige reagiert ?

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8.1 In welcher Zeit hat Ihr Vermieter reagiert ?

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8.2 Sind Sie von Ihrem Vermieter schon einmal beschimpft worden, weil Sie Umwelterkrankter sind ?

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9. Hat Ihr Vermieter einen Sachverständigen oder Baubiologen bei Begutachtung des gemeldeten Schadens hinzugezogen ?

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10. Hat Ihr Vermieter einen Sachverständigen oder Baubiologen bei der Sanierungsplanung hinzugezogen ?

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11. Hat Ihr Vermieter Ihnen einen HEPA-Filter zur Filterung der Raumluft gegen Sporen zur Verfügung gestellt ?

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12 Hat Ihr Vermieter Ihnen einen Aktivkohle-Filter zur Filterung der Raumluft gegen Mykotoxine zur Verfügung gestellt ?

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13. Hat Ihr Vermieter eine fachgerechte Sanierung mit dem Ziel der Bauschadenbeseitigung durchführen lassen ?

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14. Hat Ihr Vermieter eine fachgerechte Sanierung mit dem Ziel die Mietergesundeit zu schüttzen durchführen lassen ?

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15. Wie kompetent kam Ihnen der Schadensbegutachter vor ?

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16. Wie kompetent kam Ihnen die Sanierungsfirma vor ?

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17. Hat eine Freimessung zur Bestätigung der fachgerechten Sanierung stattgefunden ?

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So sieht es normalerweise aus:

18. Wie lange ignorierte Ihr Vermieter Mängelanzeigen ?

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19 . Meinen Sie Ihr Vermieter geht verantwortungsvoll mit Ihrer Gesundheit um ?

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20. Hat Ihnen ein Mieterverein weitergeholfen ?

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21. Hat Ihnen ein Jurist weitergeholfen ?

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22. Hat Ihnen das Gesundheitsamt weitergeholfen ?

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23. Hat Ihnen ein Amt in Ihrer Stadt weitergeholfen ?

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24. Hat Ihnen die Kirche weitergeholfen ?

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25. Hat Ihnen ein Sebsthilfeverein weitergeholfen ?

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26. Ist Ihr Problem über ein Gerichtsverfahren entschieden worden ?

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27. Haben Sie als Geschädigter/Schadstoffopfer/Schimmelpilzopfer den Prozess gewonnen ?

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28. Können Sie Ihrem Vermieter noch in die Augen sehen ?

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29. Kann Ihr Vermieter Ihnen noch in die Augen sehen ?

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30. Würden Sie gerne ein Präventivkonzept wie "Das Gebäude-Gesundheitszeugnis" unterstützen, bevor Sie Schaden an Ihrer Gesundheit, Hab & Gut sowie finaziell erleiden ?

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Ortsbegehung: Einschätzung von Schimmelpilzschäden eines angeblichen Fachmanns

Situation: Ortstermin mit Vermieter, Mieter, Fachmann einer Sanierungsfirma zur Abklären des Sanierungsumfangs

Traurig, jedoch leider Standard, dass manch Fachmann von Sanierungsfirmen nur über das bautechnische Standardwissen verfügt, ohne das notwendige medizinische Hintergrundwissen, was z.B. Mykotoxine im Organismus anrichten und welche Intoxikationen damit verbunden sind, wenn auf einem Ortstermin gesundheitlich relevante Aussagen von ihm getätigt werden.

Denn dass der Fachmann bei der Öffnung eines kontaminierten Bereiches trotz sichtbaren Befalls behauptet “Nichts zu riechen” und daher keine gesundheitliche Gefahr von der Schimmelpilzfläche ausgeht, ist bereits eine nicht fachliche Aussage, die er als Fachmann nicht äußern darf – denn Olfaktoren sind subjektiv. Hier handelt der Fachmann bereits “grob fahrlässig”!

Mein persönlicher und beruflicher Anspruch und auch der Anspruch des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” geht hier einen logischen Schritt weiter:

Ein Fachmann, der gesundheitliche Themen wie z.B. hier die Beurteilung von Schimmelpilzschäden bei einer Ortsbesichtigung leistet und bearbeitet, muss über das medizinische Hintergrundwissen verfügen, was Toxine und allergische Substanzen im Organismus anrichten, wenn er Aussagen zur Gesundheit (des Nutzers) vornimmt oder Maßnahmen zur Schimmelpilzsanierung plant, denn der Satz “er rieche Nichts”, ist bereits seine persönliche Meinung, die Nichts mit dem IST-Zustand der Bausubstanz und des ununtersuchten Kontaminationsgrad vor Ort sowie der toxischen Wirkung im Organismus des Nutzers zu tun hat. Weiß er Nichts als Fachmann oder behauptet er rieche Nichts, muss er auch den notwendigen Beweis dazu anführen, worauf er seine Aussage stützt und dass kann er nicht ohne eine fundierte Aussage über eine Luftanalyse auf Sporen und/oder Mykotoxine mit Auswertung über ein akkreditiertes Labor zu erstellen. Hier handelt der Fachmann erneut “grob fahrlässig”!

Auch zu behaupten, dass die Aussage des Mieters falsch ist, dass andere Menschen (Besucher der Wohnung) mit angegriffenen Immunsystem ebenfalls gesundheitliche Reaktion in der Wohnung haben, ist eine nicht fachliche Aussage und gibt die persönliche Meinung des Fachmanns wider, ohne den gesundheitlichen Zustand der anderen Besucher zu kennen. Hier handelt der Fachmann bereits zum 3. Mal “grob fahrlässig”!

Zu gerne wird diese Aussage des “angeblichen Fachmanns”, dass “Nichts nach Schimmelpilzen riecht” dann vom Vermieter aufgenommen zu behaupten, “der Mieter hätte Schuld an Allem”, “der Mieter will nur Ärger machen”, “der Mieter will nur Miete sparen”, “es ist keine Gesundheitsgefahr vorhanden”, “die Wohnung wird verkauft, dann muss der Mieter ausziehen” usw., um seine eigene Angst vor Sanierungskosten zu kaschieren. Der weiteren Eskalation zwischen Vermieter und Mieter ist damit der Weg bereitet. Die knapp 21 Euro Netto pro Tag für die notwendige Aufstellung eines HEPA-Filters zur Luftreinigung wird vom Vermieter nicht getragen – hier handelt der Vermieter “grob Fahrlässig” gegenüber seinem Mieter.

Soweit muss es aber nicht kommen, wenn sich der Fachmann weiterbildet und besonnen auf einem Ortstermin seine Meinung zum Besten gibt oder sich nur auf seine Messergebnisse stützt und Behauptungen erst nach Vorlage von Beweisen äußert sowie der Vermieter seiner Verpflichtung nach BGB, des Mietrechts und des Vertragsrechts usw., nachkommt.

Ein neutral arbeitender versierter Fachmann darf seine Meinung nur auf jederzeit reproduzierbare Fakten aufbauen und ein “individuelles Riechen”, womöglich noch mit “verschnupfter Nase” eines unbeteiligten Dritten, gehört sicherlich nicht dazu.

Die persönliche Empfindung des Fachmanns steht hier Außen vor, denn es geht um den Nutzer und seine Gesundheit, der 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in der Wohnung leben muss und monatlich lt. Mietvertrag brav seine Miete in voller Höhe für den vertraglich vereinbarten Zustand zahlt – auch dieser Fakt wird standardmäßig nicht beachtet und auch die viel zitierten “Richtlinien” sehen es nicht vor, dies in der Betrachtung zu inkludieren: Eine schleichende Vergiftung des Immunsystems durch Mykotoxine und Sporen. Das individuelle Immunsystem bei Schimmelpilzbefall wird nicht bei Ersten Hilfsmaßnahmen u./o. Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt, sofern dies die Richtlinie nicht vorsieht.

Eine Richtlinie ist jedoch kein Gesetz, also “darf” eine gesundheitlich notwendige Sanierung nicht ignoriert werden – andernfalls müsste der Mietvertrag um eine Klausel ergänzt werden, dass die Wohnung Schimmelpilze aufweist und evtl. auftretende aktive Schimmelpilzschäden in der Bausubstanz zu akzeptieren sind – dies jedoch widerspricht nicht nur der Rechtsprechung, sondern auch dem gesunden Menschenverstand.

Schimmelplizschäden unter 15 cm² werden als nicht gesundheitsschädlich angesehen – jedoch produziert jeder Schimmelpilz Stoffwechselprodukte, die toxisch sind.. u.a. nerventoxisch …die jeden Nutzer gesundheitlich gefährden.

Wer nun immer noch behauptet, dass Schimmelpilze ungefährlich sind, hat in der Bewertung von Schimmelpilzschäden Nichts verloren und arbeitet nicht fachgerecht, denn keine Schimmelpilzschäden bedeuten keine Gesundheitsgefährdung.

Wichtig bei jedem Schimmelpilzschaden ist: Konsens ist immer der beste Weg unnötigen Ärger zu vermeiden – denn es geht um die Gesundheit eines lebenden Menschen und nicht um “totes” Geld zum Konsum und hierzu gehört Intelligenz und Verstand zu handeln. Daher ein Appell an alle Betroffene und Vermieter:

Reden, Verstehen und fachlich schnell Handeln!

Wir Menschen haben nur eine Gesundheit und die ist nicht austauschbar!

Die Gesundheit eines Mieters ist nicht weniger Wert, als die Gesundheit eines Vermieters; denn sind wir nicht vor dem Gesetz Alle gleich ?
————————————————————————————————————————–
Zitat “Safety first, Gesundheit first“, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, 17.05.2016 zum Thema Pestizide in der Umwelt.

Sind Sie ein verantwortungsvoller Vermieter ?

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Da ist der Bauherr, der sich eine Immobilie bauen lässt

Eine Eigentumswohnung über eine Bauträgermaßnahme, mit wenig Freiheit in der Gestaltung, aber dafür Eigentum.

Ob Traumimmobilie ?

Nebenbei erwähnt der Bauherr im Gespräch über die Angebotsgrundlagen, dass es einen Nässeschaden unbekannter Dauer im Neubau gegeben hat, als die Küche montiert werden sollte. (Anmerkung: Wasserschäden sind der häufigst angetroffene 1. Bauschaden im Neubau bevor die Abnahme erfolgt; lt. meiner Statistik – hier spielen Bauträger gerne die Gefahren der z.B. Schimmelpilzkontamination herunter oder es werden gefärbte Partei-Gutachten erstellt, die ein negatives Ergebnis vorweisen, obwohl andere Messungen ein ganz anderes Szenarium aufzeigen.)

Das bedarfsorientiertes Angebot aus 4 Fachbereichen inkl. Gesundheitsberatung, über 2 Baubegehungen mit Feststellung des IST-Zzustands mit evtl. Probennahme und der evtl. Einleitung notwendiger Schritte wurde abgelehnt – “Wir haben uns für einen anderen Gutachter entschieden”.

Ich erlebe oft, dass das Risiko von Nässeschaden von Bauherren wie auch von sachverständigenden “Kollegen” herunter gespielt werden, z.B. mit den Worten “keine Panik” zu erzeugen; denn “Panik” bedeutet Kosten für den Eigentümer (hier Bauträger), hier eine Sanierung einzuleiten. Aber für den Nutzer sanieren ? Warum sollte die Nutzergesundheit denn gefährdet sein ?

Lesen Sie hier im Blog, was es bedeutet eine Intoxikation zu erleiden – Sie können zukünftig schnell die “Spreu vom Weizen” trennen, wenn Sie zu den Wissenden gehören.

Oft wachen Betroffene zu spät auf und dann rächst sich auch im nach hinein, den Rotstift an der falschen Stelle angesetzt zu haben und vor dem Kauf den Gutachter zu nehmen, der kein Hintergrundwissen über die Zusammenhänge zwischen Emittent und eingetretener Intoxikation durch Schadstoffen hatte…

Gehören Sie auch zu den Menschen die auf den Preis schauen und nicht nach der Leistung gehen ?

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Zitat: “Heutiger Ortstermin zur Wohnungsbesichtigung in Lintorf/Ratingen”, 11.08.2015

Beitrag auf facebook vom 11.08.2015

Zitat: “Heutiger Ortstermin zur Wohnungsbesichtigung in Lintorf/Ratingen

Lt. Telefonat sollte das neue Bambusparkett “gelegt” werden – vor Ort teilte der pot. Vermieter mit, das Parkett ist gerade frisch “verlegt” worden ist…ein kleiner feiner, aber gravierender Unterschied – direkt auf den Estrich vollflächig verklebt …der triefende Zahnspachtel und der lösemittelhaltige Klebtopf stand noch unweit in einer der Ecke – am nächsten Tag sollte geschliffen und versiegelt (nicht mit Öl oder Wachs…) werden.

Das Parkett ist Direktware aus China ohne Firmennamen ..ob nun pestizidfrei habe ich mir dann gespart zu fragen, nachdem die lösemittelhaltige Luft nur eine kurze Verweildauer in der 45qm Wohnung zu ließen.

“Die Wohnung ist dann Nichts für sie ?” ..und auf die Antwort mit einem “die Klebstoffdämpfe gasen ja noch Monate bis 1 Jahr aus, daher ist die Wohnung Nichts aus gesundheitlichen Gründen” wandte sich der Vermieter ab und verhandelt mit anderen Interessenten als neue Mieter weiter, wo sogar Eine noch Barfuss lief, um nicht die neue Oberfläche zu verkratzen ..

Ein Probeschlafen habe ich aus verständlichen Gründen nicht mehr vereinbart… und die “Vermieterselbstauskunft” sowie die “Anlagen zum Mietvertrag” mit Schadstoffnachweis habe ich auch nicht als pot. neuer Mieter vorgelegt..

Nach den ersten Hilfsmaßnahmen zur Entgiftung, konnte ich nach ca. 1 Stunde wieder einigermaßen normal atmen, ohne dem verkrampfenden Hustenreiz ..nur das tiefe Einatmen ist derzeit noch nicht möglich….auch leichte motorische und koordinative Ausfallerscheinungen zeigen sich noch…
(Update 18 Std. später: ..es bleiben starke Kopfschmerzen bis aktuell, trotz weiteren Entgiftungsmaßnhmen)

Mir tut die Tochter der anderen Interessentin leid, die hier nicht nur Ihre erste eigene Wohnung finden wird…

Zum Vermieter kann ich nur sagen: “…denn Sie wissen nicht, was sie tun…”

..hätte ich den Hinweis auf das Strafgesetzbuch über den Versuch der Körperverletzung mitteilen sollen ? Körperverletzung bei der Wohnungsbesichtigung durch Schadstoffe ?”

Quelle und (c): https://www.facebook.com/GebaeudeGesundheitszeugnis/posts/943325025730985

Wie hätten Sie gehandelt: Den Vermeiter bei der Staatsanwaltschaft auf Körperverletzung verklagt ?

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