Cronologie

23. April 2014
23. Juni 2014
30. Juli 2014
Vorstellung und Antrag eines neuen Richtlinienprojekts an die VDI-Gesellschaft GBG, Bauen und Gebäudetechnik, zur Erstellung einer neuen VDI Richtlinie und damit zur Realisierung des ehrenamtlichen Projekts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” – Klartext: Schaffung einer rechtlichen Prävention zum Schutz der individuellen Gesundheit und damit der Möglichkeit des Bürgers über seine Gesundheit (gesundheitliche Gefährdung durch Schadstoffe / schädigende Einflüsse) bei Ankauf / Anmietung von Gebäuden und Wohnungen, selber zu entscheiden. Die ganzheitliche Betrachtung aller Umweltfaktoren ist der sensible Schlüssel zu einer erfolgreichen Erstellung einer, für uns Menschen / Innenraumnutzern wichtigen, VDI-Richtlinie.
26. September 2014
Vorstellung und Antrag an die VDI Fachgesellschaften des GBG / Richtlinienausschuss des VDI zur Erstellung der neuen Richtlinie.
10. November 2014
Begleitende persönliche Grob-Konzeptvorstellung des neuen VDI Richtlinienprojekts den Mitgliedern der KRdL, der “Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN”. “Die KRdL im VDI und DIN erarbeitet VDI-Richtlinien und DIN-Normen zur Luftreinhaltung in den Bereichen Umwelttechnik, Umweltmeteorologie, Umweltqualität und Umweltmesstechnik.”(Link)
02. Dezember 2014
Persönliche Diskussion mit und begleitende Konzeptvorstellung des neuen VDI Richtlinienprojekts den Vertretern der Architektenkammer NW.

18. Dezember 2014

Allgemeine Info an Jeden, der das Konzept bisher noch nicht versteht, was leider bei einigen Institutionen der Fall ist:

 

Das neue Richtlinienkonzept stellt keine Handlungsanweisung nur für Baubiologen dar.

 

Hier werden die Berufe des Sachverständigen und des Architekten sowie Jeden der in der Immobilienbranche und der Umweltmedizin arbeitet angesprochen. Wichtige erklärende Eckpunkte sind: Schaffung einer Prävention gegen (chemische) Schadstoffe und schädigende (physikalische) Einflüsse, die den Gebäude-Ist-Zustand (der Innenräume) zu jeder Zeit dokumentieren – vor allem bei dem hohen Altbestand mit immer noch verbauten Schadstoffen wie Asbest, PCB z.B. in Öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Rathäuser u.a.), Holzschutzmittel (PCP, Lindan) und Chloranisolen als Folgeprodukt in Holzfertighäuser der 1970er Ähra u. ff., der Schimmelpilzproblematik durch Instandhaltungsstau und Bauschäden bei Altbau und fragwürdiger Planung im Neubau usw.. Das Ratinger Rathaus zB., wurde gerade wegen PCB- und Asbestbelastung abgerissen! Aber auch im Neubau werden viele Chemikalien durch Baustoffe (Farben, Lacke, Ab- und Dichtungsmittel, Schäume, Flammschutzmittel, Öle, Weichmacher, Biozide, Fungizide, Insektizide, Holzschutzmittel etc.) eingebracht und auf die Nutzer einwirken.

 

Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises über eine Richtlinie und/oder eines neuen Gesetzes.

 

Mit der Realisierung des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” erhält der Nutzer die Entscheidungsfreiheit bei Kauf und Anmietung von Gebäuden oder Wohnungen durch verpflichtende Vorlage des Nachweises über Schadstoffe und schädigende Einflüsse, über seine eigene Gesundheit selber zu entscheiden (Vgl. auch “Mündigkeit” des Bürgers im Grundgesetz)!

 

Betroffene, Umweltmediziner, Ärzte, Umweltvereine, Wissenschaftler, Institutionen, Hersteller (mit Verantwortungsgefühl), Politiker, Juristen, Redakteure, Firmen, Baubiologen, Sachverständige, Architekten, VDI GBG, VDI und viele Andere begrüßen das Konzept und sehen die Schliessung einer Lücke als Notwendigkeit, da es solch ein innovatives Präventivsystem für die Gesundheit des Menschen bisher noch nicht in Deutschland (lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte, 40-50% davon sind Allergiker) gibt.

 

Können all diese Menschen und Institutionen alle irren ?
12. Januar 2015 (Update: 28.01.2015)
Das neue VDI Richtlinienprojekt wurde abgelehnt, da kein Konsenz zwischen den interessierten Kreisen Architekten, Gebäudetechnikern und der KRdL gefunden werden konnte. (Update) Gründe: Zitat:”Hauptkritikpunkte seitens der KRdL waren, dass man: a) ‘das Rad neu erfinden’ wolle in vielen Fragen und b) nicht konsequent auf bereits vorhandene Empfehlungen und Richtlinien verweist, c) eigene Bewertungsmaßstäbe erarbeiten will, d) eine Art ‘Label’ für ein ‘gutes’ Gebäude plant. Es wurden grundlegende Bedenken gegen eine solche neue Richtlinie erhoben. Alle Aspekte zur Untersuchungsstrategie werden in der KRdL […] (Planung von Innenraumluftuntersuchungen) erarbeitet und sollten nicht in parallel agierenden Arbeitsgruppen erarbeitet werden.”

 

Kommentar: Kann es sein, dass das Präventiv-Konzept “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” falsch verstanden worden ist, da es einer aufklärenden Konzeptvorstellung bei der persönlichen Einladung zum jährlichen Treffen der KRdL-Mitglieder am 10.11.2014 kein Raum gegeben worden ist ? — Sich ergebende Fragestellungen: 1.) Warum wollten erklärende Inhalte zum Verständnis des Konzepts nicht von den Anwesenden gehöhrt werden bevor das Konzept vorgestellt werden konnte ? — 2.) Welche bisherigen Richtlinien stellen ein Präventivsystem zum Schutz der Nutzergesundheit dar, bevor ein Bauschaden durch Planungs- oder Ausführungsfehler entsteht ? — 3.) Wie kann die Wiedergabe eines jederzeit reproduzierbaren messbaren IST-Wertes eines Raums, als ein eigener Bewertungsmaßstab angesehen werden ? Sind damit die verschiedenen deutschen oder internationalen allgemeingültigen Richt- oder Grenzwerte gemeint ? — 4) Ist eine Richtlinie als eigenes ‘Label’ des VDI gesehen worden ? — 5.) Werden bau- und physkalische Einflüsse von einer Kommission in Frage gestellt, die sich nur mit ‘Innenraumluftphänomenen’ in der Folge beschäftigt ? — 6.) Welche bauphysikalischen “Untersuchungsstrategien” gibt es bisher, die Gebäudenutzern präventiv helfen und rechtlich einklagbar sind ? — Siehe hierzu auch die Medienberichterstattung im Bereich der Abest- und PCB-Problematik: Chemikalien die längst verboten sind schädigen immer noch Menschen und die Existenz und Gefährlichkeit gesundheitsschädlicher Chemikalien wird mit Richt- und Grenzwerten heruntergeredet. Warum darf der Nutzer nicht selber über seine Gesundheit entscheiden ?” — Hier überzeugende Beispiele, warum ein ‘Gebäude-Gesundheitszeugnis’ benötigt wird: Die Johannes-Gutenberg-Schule in Hainburg: “Gutachter verharmlost Gesundheitsgefahr” oder “Landkreis fühlt sich bei Schimmel nicht zuständig”.
16. Januar 2015
Aufruf im Social-Media das Thema “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” in allem Bereichen zu verbreiten, um eine Gesetzesänderung oder Gesetzesneuschaffung in Deutschland zu bewirken und das Thema auf Europaebene gegen die Lobby zu etablieren.
29. Januar 2015
Kommentar auf ARD / Das Erste.de “plusminus” zum Thema “Bedarf es eines “Gebäude-Gesundheitszeugnis” zur gesundheitlichen Prävention ?”, als Reaktion auf den Beitrag, “Asbest – die unterschätzte Gefahr”, veröffentlicht. Zitat:”In vielen Häusern aus der Nachkriegszeit schlummern große Mengen von Asbest – in Bodenbelägen, Dämmplatten, in Bädern und Rohren. Meist ahnen die Bewohner nichts von dem krebserregenden Material. Die böse Überraschung folgt.”
31. Januar 2015
Anfrage beim Bündis 90 / Die Grünen auf facebook und an die Priraten (Mettmann) über die Bürgerbeteiligung Mettmann auf facebook, ob es ein Interesse an der “Gesundheit in Gebäuden” für die Bürger Deutschlands gibt, sich für die notwendige Überarbeitung des Artikel 1 (1) des Grundgesetzes zu “Die Gesundheit und Würde des Menschen ist unantastbar”, einzusetzen ?
18. März 2015
Gesundheit spielt in Deutschland keine Rolle! Die Architektenkammer NRW spricht sich gegen die Unterstützung eines “Gebäude-Gesundheitszeugnis” aus, da man den Einsatz von “nur wohngesunden Baustoffen” als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten” sieht!
Wer ist jetzt in der Verantwortung ..die Kammer oder der Architekt, wenn gegen Gesetze (Menschenrechte, Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafrecht..) zu Lasten der Nutzergesundheit verstoßen wird ?
Es ging darum einen Architekten seitens der Architektenkammer als Ausschussmitglied bei der Erstellung einer VDI-Richtlinie zu bestellen. Die Architektenkammer hätte aktiv an der Erstellung von Präventivmaßnahnen mitarbeiten können/sollen.
Schreiben der Architektenkammer vom 18. März 2015: “Ihr Schreiben vom 9. Dezember 2014 — Sehr geehrter Herr Lemiesz, vielen Dank für Ihr vorgenanntes Schreiben an Herrn W. Herr W. hat zwischenzeitlich über unser gemeinsames Gespräch im vergangenen Jahr sehr ausführlich in der letzten Sitzung unseres Ausschusses “Planen und Bauen” berichtet. Ihr Anliegen, nur wohngesunde Baustoffe zu verwenden, wurde in der Diskussion unseres Fachgremiums als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten bestätigt. Schon wegen der damit verbundenen Kosten besteht allerdings nach wie vor Bedenken, Aussagen hierüber auf ein umfassendes Messverfahren zu stützen, das ähnlich dem Energieausweis beim Eigentümer- oder Mieterwechsel verpflichtend wäre wir bitten daher um Verständnis, dass wir die in unserem Gespräch geäußerten Vorbehalte aufrechterhalten und keine Möglichkeit sehen, einen Architekten zur Mitwirkung in Ihrem Projekt zu benennen. Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag”
Kommentar: Auch in der Absage der Architektenkammer NRW zeigt sich leider wieder, dass man das Konzept nicht verstanden hat bzw. wollte, da es um eine Überprüfung von Baumaterialien zum Zeitpunkt der Nutzung geht, was für Altbau und Neubau gilt, nicht um die Anwendung von nur “wohngesunden Baumaterialien”…wenn es doch als selbstverständlich gilt auf “wohngesunde Baumaterialien” seitens des Gebäudeentwerfers und -planers zu achten, warum erkranken so viele Menschen an toxischen Chemikalien durch Bauprodukte ? Wo ist das Präventivkonzept um gesundheitlichen Schaden abzuwenden ? Es ist Schade, dass sich die Antagonisten immer in ihrer Absage an Inhalte binden, die Nichts mit dem Konzept zu tun haben. Was läuft in Deutschland falsch, dass die Menschen in entscheidungsbefugten Positionen nicht zuhören wollen !? Spielt nur Geld und Macht eine Rolle – nicht aber der Mensch ? ..also, sollten Sie einmal als Bauherr selber bauen und es werden Schadstoffe eingebaut, die Sie in Ihrer Gesundheit schädigen, dürfen Sie sich gerne auch an die Architektenkammer NRW wenden und nachfragen, warum mit 2erlei Maß gemessen wird und wer von der Kammer kontrolliert, warum ihre Architekten “nicht nur wohngesunde Baustoffe” bei Ihnen eingebaut haben..
22. August 2015
Anfrage beim “Hessischen Ministerium für Soziales und Integration”:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bzgl. Ihres Projekts: http://www.familienkarte.hessen.de/mm/mm001/Verzeichnis_neue_Wohnprojekte.pdf möchte ich erfagen, ob Sie auch ein “offenes Ohr” für Wohnungen und Gebäude für Umwelterkankte und Multisytemerkrankte haben ?
Die Not in Deutschland ist hoch – gesunder, schadstofffreier Wohnraum bietet der Markt derzeit in Deutschland nicht an.
Ünterstützen Sie neue Konzepte ? NRW bietet soetwas leider nicht an und das Interesse bei Verantwortlichen ist nicht vorhanden.
Welche Möglichkeiten gibt es ?
Gerne lese ich Ihre Antwort.
27. August 2015
Antwort des “Hessischen Ministerium für Soziales und Integration Referat V7b (Qualitätssicherung, Patientensicherheit & umweltbezogener Gesundheitsschutz)”:
Sehr geehrter Herr L.,
mit ihrer E-Mail vom 22.08.2015 bitten Sie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration um Unterstützung für die Schaffung von Wohnraum und Gebäuden für Umwelterkrankte und Multisystemerkrankte. Nach Ihrer Aussage besteht für diese Menschen eine unzureichende Versorgung im Hinblick auf wie Sie vortragen gesunden, schadstofffreien Wohnraum.
Nach Prüfung Ihres o.g. Anfrage teile ich Ihnen mit, dass eine entsprechende Unterstützung für eine Förderung Ihres Anliegens leider nicht zur Verfügung steht.
Für Menschen mit den von Ihnen angesprochenen Beschwerdebildern stehen in Hessen ausreichend qualifizierte Informationen und Hilfsangebote zur Verfügung. In diesem Zusammenhang verweise ich auf entsprechende hausärztliche bzw. allgemeinärztliche Tätigkeiten sowie im Besonderen auf die umweltmedizinischen Beratungsstellen und Umweltambulanzen hin. Insofern sind diese Menschen nicht allein gelassen und in Hessen ist eine entsprechende Versorgung sichergestellt.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
OOPPS
27. August 2015
Anfrage an das “Hessischen Ministerium für Soziales und Integration Referat V7b (Qualitätssicherung, Patientensicherheit & umweltbezogener Gesundheitsschutz)”:
Sehr geehrte Frau Dr. OOPPS,
vielen Dank für Ihre Antwort, die sehr irritierend auf mich wirkt.
Das Land Hessen war mir bisher immer als das fortschrittlichste Land in Deutschland in pucto “Lebensraum” bekannt.
Ist dem nicht so ?
Ich bitte um konkrete zur Verfügungstellung von qualifizierten Kontaktmöglichkeiten, Ansprechpartnern und Links, auf die Sie sich beziehen, da weder mir noch vielen, vielen Umwelterkrankten und Multysystemerkrankten, irgendwelche schadstofffreien Wohnungen oder Gebäude in Hessen bekannt sind – sicherlich können Sie mir da qualifiziert weiterhelfen.
Welche hausärztlichen bzw. Allgemeinen Ärzte in Hessen meinen Sie, die ursachendiagnostizierend arbeiten und die eine Weiterbildung zum Umweltmediziner haben ? Ich bitte um eine Liste.
Welche umweltmedizinischen Beratungsstellen und Umweltambulanzen meinen Sie konkret, wo neutral aufgeklärt wird und auch duftneutral gearbeitet wird ? Welche umweltzmedizinische technische Ausstattung liegt hier für Notfallpatienten vor ?
Wieviele Entgiftungsstationen für akute Notfälle für Vergiftete gibt es in Hessen und wie lauten die Adresse sowie Ansprechpartner ? Arbeiten dort auch Toxikologen ? Ich bitte um eine Liste.
Welche duftneutralen und schadstofffreien Notunterkünfte stellt das Land Hessen Notleidenden zur Verfügung ? Ich bitte um eine Liste.
Gerne würde ich z.B. einige von Ihnen angedeutete schadstofffreie Wohnungen und Gebäude besichtigen – auch gerne mit Betroffene – um mich von der Schadstofffreiheit selber zu überzeugen. Welche Zertifikate bzw. Schadstoff-Unbedenklichkeitsbescheinigung liegen Ihnen dazu vor ?
Ich habe mir einmal erlaubt unseren Verein, den IVU e.V. mit in das cc: zu setzen, weil auch unsere Mitglieder in Hessen hier näher informiert werden wollen, was Sie an konkreter Hilfe den betroffenen Bürgern anbieten
Gerne lese ich Ihre helfende Antwort und verbleibe
mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,

Schreibe einen Kommentar