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Kleiner Durchbruch ? Bauherren sollen in die “Schadstoffpflicht genommen werden !

Zitat: “Schadstoffe: Bauherren in die Pflicht!

Bauherren sollen bei Schadstoffen in Gebäuden mehr Verpflichtungen bekommen. Das sieht ein Gesetzesentwurf vor, den der Deutsche Abbruchverband ausdrücklich begrüßt.

Der Deutsche Abbruchverband (DA) schlägt ein bauherrnverpflichtendes Schadstoffkataster vor, das als Arbeitsunterlage zu verstehen ist. Darin sollen Erkenntnisse einer Gebäudeuntersuchung auf Schadstoffe gebündelt werden. Es sollen möglichst alle im Gebäude vorhandenen schadstoffhaltigen Materialien erfasst und dokumentiert werden. Maßgeblicher Bestandteil sollen dabei ein Untersuchungsbericht, Probenahmepläne und Labor-Analyseunterlagen sein. Im Zentrum dieser Forderungen steht der Schutz von am Bau Beschäftigten und zukünftigen Gebäudenutzern.”

Weiteres lesen Sie unter:
Quelle und (c): http://www.bauenimbestand24.de/schadstoffe-bauherren-in-die-pflicht/150/53262

Heute ging ein Schreiben an den Rudolf-Müller-Verlag und in Kopie an den Deutschen Abbruckverband:

Zitat:”Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße den Gesetzesentwurf, dass Bauherren bei “Schadstoffen in Gebäuden” stärker in die Verantwortung genommen werden, lt Ihrem Artikel:

http://www.bauenimbestand24.de/schadstoffe-bauherren-in-die-pflicht/150/53262/

Das ehrenamtliche Projekt “Das Gebäude.Gesundheitszeugnis” setzt sich hier bereits seit 2013/2014 in Deutschland für die Etablierung eines Gesetzesentwurfs für Bürger ein, als Grundrecht auf Gesundheit, was Vermieter und Verkäufer vertraglich binden soll, bisher jedoch auf großen Widerstand der Lobbys in Deutschland gestoßen ist:

Blog: http://das-gebäude-gesundheitszeugnis.de
Web: http://das-gebaeude-gesundheitszeugnis.de

“Ziel ist die Einführung eines gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises, der bei Anmietung oder Neukauf verpflichtend vorgelegt werden muss.”.

2014 sollte eine VDI-Richtlinie entstehen, die an der “Kommission für die Reinhaltung der Luft” gescheitert ist – ich hoffe der 3. Versuch kommt hier endlich weiter.

Was fehlt ist auch eine Beweislastumkehr in Deutschland, was sich hoffentlich mit dem neuen Gesetz ändern wird.

Gern stehe ich mit Wissen und Erfahrungen im Bereich der Schadstoffvergifteten allen Protagonisten zur Synergie zur Seite.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

Man darf gespannt sein, ob die Lobby es erneut verhindert und welche Inhalte zum Schutz der Gesundheit für den Nutzer damit geschützt wird – warten wir es ab!

18. Dezember 2014 – Unverständnis gegenüber des Präventivkonzepts

Allgemeine Info an Jeden, der das Konzept bisher noch nicht versteht, was leider bei einigen Institutionen der Fall ist:

 

Das neue Richtlinienkonzept stellt keine Handlungsanweisung nur für Baubiologen dar.

 

Hier werden die Berufe des Sachverständigen und des Architekten sowie Jeden der in der Immobilienbranche und der Umweltmedizin arbeitet angesprochen. Wichtige erklärende Eckpunkte sind: Schaffung einer Prävention gegen (chemische) Schadstoffe und schädigende (physikalische) Einflüsse, die den Gebäude-Ist-Zustand (der Innenräume) zu jeder Zeit dokumentieren – vor allem bei dem hohen Altbestand mit immer noch verbauten Schadstoffen wie Asbest, PCB z.B. in Öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Rathäuser u.a.), Holzschutzmittel (PCP, Lindan) und Chloranisolen als Folgeprodukt in Holzfertighäuser der 1970er Ähra u. ff., der Schimmelpilzproblematik durch Instandhaltungsstau und Bauschäden bei Altbau und fragwürdiger Planung im Neubau usw.. Das Ratinger Rathaus zB., wurde gerade wegen PCB- und Asbestbelastung abgerissen! Aber auch im Neubau werden viele Chemikalien durch Baustoffe (Farben, Lacke, Ab- und Dichtungsmittel, Schäume, Flammschutzmittel, Öle, Weichmacher, Biozide, Fungizide, Insektizide, Holzschutzmittel etc.) eingebracht und auf die Nutzer einwirken.
Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises über eine Richtlinie und/oder eines neuen Gesetzes.

 

Mit der Realisierung des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” erhält der Nutzer die Entscheidungsfreiheit bei Kauf und Anmietung von Gebäuden oder Wohnungen durch verpflichtende Vorlage des Nachweises über Schadstoffe und schädigende Einflüsse, über seine eigene Gesundheit selber zu entscheiden (Vgl. auch “Mündigkeit” des Bürgers im Grundgesetz)!

 

Betroffene, Umweltmediziner, Ärzte, Umweltvereine, Wissenschaftler, Institutionen, Hersteller (mit Verantwortungsgefühl), Politiker, Juristen, Redakteure, Firmen, Baubiologen, Sachverständige, Architekten, VDI GBG, VDI und viele Andere begrüßen das Konzept und sehen die Schliessung einer Lücke als Notwendigkeit, da es solch ein innovatives Präventivsystem für die Gesundheit des Menschen bisher noch nicht in Deutschland (lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte, 40-50% davon sind Allergiker) gibt.

 

Können all diese Menschen und Institutionen alle irren ?