Schlagwort-Archiv: Fungizide

Schadstoffe in Gebäuden – Anfrage an EU-Kommission , Hiltrud Breyer

Zitat: “Obwohl europäische Bürger noch immer gehäuft an den Folgen von schadstoffbelasteten Innenräumen erkranken, gibt es noch immer keinen ausreichenden Schutz für Menschen. Lesen sie die vollständige Antwort von Tonio Borg im Namen der Kommission (23.06.2014, DE E-005384/2014) auf meine Anfrage.

Obwohl europäische Bürger noch immer gehäuft an den Folgen von – durch eine Vielzahl von Toxinen wie Mykotoxine, PCB, PCP, Formaldehyd, Fungizide, Organophosphate, Flammschutzmittel und weitere Pestizide aller Art – schadstoffbelasteten Innenräumen erkranken, gibt es noch immer keinen ausreichenden Schutz für Menschen, zumal bekannt ist, dass sich Menschen zu über 60 % in Innenräumen aufhalten (Arbeitsplatz, Wohnung, Schule, usw.).

1. Ist die Kommission der Ansicht, dass in Innenräumen zukünftig auf Schadstofffreiheit Wert gelegt werden sollte, und ist sie bereit, sich z. B. für ein Gebäude-Gesundheits-Zeugnis einzusetzen und damit eine präventiv ausgerichtete, nachhaltige und gesunde Bauweise zu fördern?

2. Welche gesetzliche Regelung plant die Kommission, um die Gesundheit von Gebäudenutzern sicher zu stellen?

3. Wann wird die Kommission eine entsprechende Innenraumluftrichtlinie vorlegen, damit es künftig z. B. auch für Teppichbeläge oder Isoliermaterialien Grenzwerte für den Gesundheitsschutz gibt?

4. Wie bewertet die Kommission diesbezüglich die Einführung eines gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises für Gebäude und Wohnungen?

5. Welche Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten gibt es für Konstrukteure und Bauherren, die Schadstofffreiheit in Innenräumen umsetzen wollen?”

Quelle und (c): http://www.hiltrudbreyer.eu/de/ct/583-Schadstoffe-in-Geb%C3%A4uden

Wollen Sie auch keine Schadstoffe in Ihrer Mietwohnung haben ?

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Auf dem xing-Business-Netzwerk unter:

“XING Frankfurt”
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Architektur + Architekten
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XING Ruhrgebiet
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Gesundes Bauen und Wohnen
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nachhaltig, ökologisch & gesund Bauen und Wohnen
Quelle und (c): https://www.xing.com/communities/posts/aktueller-beitrag-schadstoffe-in-gebaeuden-anfrage-an-eu-kommission-hiltrud-breyer-1011648124

..mal schauen, wo meine Beiträge wieder heraus gelöscht werden..

XING-Studie “Neue Arbeitswelt ohne Gesundheit ?” Ich vermisse die Betrachtung der “Gesundheit am Arbeitsplatz”!

Mein Kommentar am 04.05.2015 auf das Thema, Zitat: “Studie: Was bewegt die Beschäftigten in Deutschland?”, “Kompass Neue Arbeitswelt – Die große XING Arbeitnehmerstudie 2015”, vom 29.04.2015 auf dem Xing Business-Netzwerk

Zitat: “Weniger arbeiten, mehr leben: Die sogenannten „Wissensarbeiter“ haben ganz eigene Ansprüche – sie würden für bessere Arbeitsatmosphäre und Selbstbestimmung sogar auf Gehalt verzichten. Was die Beschäftigten in Zeiten des Wandels sonst noch bewegt, zeigt die Studie „Kompass Neue Arbeitswelt“, die XING und Statista in Berlin vorgestellt haben.”

Download-Link der Studie: Quelle und (c): https://blog.xing.com/wp-content/uploads/2015/04/RZ_KompassArbeitswelt_Final.pdf

Zitat: “”Neue Arbeitswelt ohne Gesundheit ?” Ich vermisse die Betrachtung der “Gesundheit am Arbeitsplatz”! Wie sieht der Arbeitnehmer den Stellenwert seiner Gesundheit am Arbeitsplatz ? Spielt Gesundheit bei der Betrachtung von Arbeitsplätzen heute keine Rolle ? Warum wurde diese Betrachtung in der Studie ausgeklammert ? Die Basis um überhaupt arbeiten zu können ist es “gesund” zu sein. Produktivität hat als Basis die Gesundheit des Arbeitnehmers – ohne gesunde Beschäftigte fällt auch das Interesse an der Arbeitsstelle. Kausalität: “Gesundheitsklima” = “Arbeitsklima” = “Betriebsklima” – garantiert die Arbeitsstelle von Heute auch “Gesundheit” ? Chemische und physikalische Zustände wirken auf die Gesundheit – hier gibt es eine Vielzahl an Emittenten. Das größte Organ des Menschen ist die Haut: Chemische Verbindungen werden über die Haut und Schleimhäute (Augen, Nase, Mund) aufgenommen. Eine kleine Auswahl an gängige Emittenten: – Gebäudeschadstoffe: Altlasten (PCB, PAK, Asbest u.a.), Weichmacher, Flammschutzmittel, Insektizide (Teppiche), Öle/Treibstoffe (TCP, Organophosphate), Bauschäume (Isocyanate), Teppichkleber, Holzständerbauweise (Cloranisole, PCP, Lindan, DDT), andere chemische Verbindungen – Oberflächenversiegelungen: Altlasten Holzschutzmittel (=PCP), Lacke, Öle usw. – Interieur: Laminat (=Formaldehyd), Möbel (Pressspan=Formaldehyd), Tapeten, Bodenbeläge usw. – Bürokommunikation (Nanoparikel, EMF, NF/HF, immer noch Weichmacher, Immer noch Flammschutzmittel usw.) – Duftstoffe: Seifen, Raumversprüher, Parfüme, Reinigungsmittel usw. – Pestizide (“Tötungsmittel”): Biozide, Herbizide, Insektizide, Fungizide in vielerlei Gegenständen des täglichen Lebens usw. All diese Stoffe und Zustände wirken auf den Menschen täglich ein und bestimmen seine Gesundheit. Lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte in Deutschland; 40-50% davon sind Allergiker – die meisten Betroffene wissen gar nicht, dass sie bereits krank sind: Über einen Umweltmediziner kann z.B. über ein großes Blutbild viele Emittenten nachgewiesen werden, um die richtige Therapie einleiten zu können. Warum beschäftigt sich keine einzige Frage in der Studie mit der “Gesundheit am Arbeitsplatz” ? Wo ist diese Betrachtung der “garantierten Gesundheit” durch den Arbeitsplatz in der Studie erwähnt ? Was bewegt die Beschäftigten bei “weniger arbeiten., mehr leben” in Deutschland wirklich ? Kann Gesundheit am Arbeitsplatz heute nicht garantiert werden ? Ein Ansatz im Gebäudebereich das Bewusstsein der Menschen auf Ihre eigene Gesundheit zu fokussieren: http://www.das-gebaeude-gesundheitszeugnis.de Wann kommt ein “Update” der Studie mit Betrachtung des “gesunden Arbeitsplatzes” ?”

Quelle und (c): https://spielraum.xing.com/2015/04/ein-sicherer-job-weniger-arbeiten-mehr-beteiligung-was-bewegt-die-beschaeftigen-in-deutschland-kompass-neue-arbeitswelt-in-berlin-vorgestellt

Aufklärung an Schulen und öffentlichen Einrichtungen

„Schadstoffe und schädigende Einflüsse wirken auf den Organismus“

Sie lieben Ihre Kinder und wünschen Ihnen nur das Beste. Täglich geben Sie Ihre Kinder vertrauensvoll in die Schule, wo sie sich mehrere Stunden des Tages in geschlossenen Räumen aufhalten müssen, trotz Pausen.Hier atmen sie nicht nur die ausgeatmete Luft Ihrer Mitschüler oder andere Olfaktoren ein, sondern auch ein Gemisch aus ausdünstenden Chemikalien aus Baumaterialien und Reinigungsmittel. Wissen Sie, wie alt das Gebäude ist, in dem sich Ihre Kinder aufhalten ?Kann Ihnen Ihr Schulleiter garantieren, dass keinerlei nerven-/toxische Schadstoffe auf Ihre Kinder einwirken, die sie lebenslänglich schädigen ?

Chemikalien
– Schadstoffe (VOC, Asbest, PCB, PAK, Chloranisole, Weichmacher, Flammschutzmittel)
– Schimmelpilze (MVOC, Mykotoxine)
– Holzschutzmittel (PCP, DDT, Lindan)
– Pestizide (Insektizide, Biozide, Fungizide ..)
– Reinigungsmittel

Physik
– Niederfrequenz (Leuchtstoffröhren ..)
– Hochfrequenz (WLAN, Handys/SmartPhones)
– Raum-Klima (Sauerstoff, Kohlendioxid, Temperatur, Feuchtigkeit ..)
– Wärmebrücken, Kondensation

Fragestellungen
– Wissen Sie in welchem Schadstoff-Cocktail Ihre Kinder lernen und arbeiten müssen ?
– Möchten Sie den IST-Zustand von Gebäudeschadstoffen in der Schule Ihrer Kinder wissen ?
– Wollen auch Sie gesunde Kinder, zukünftig wohl behütet bei bester Gesundheit in der Schule wissen ? Lösungen – Prävention:
Aufklärungsarbeit (Vorträge) und Probennahme durch neutrale ganzheitliche arbeitende Sachverständige (=/= Seilschaften, Befangene, Produktverkäufer..)

– Hier ein Beispiel, wie es in Schulen NICHT aussehen soll: Die Johannes-Gutenberg-Schule in Hainburg:
„Gutachter verharmlost Gesundheitsgefahr„.
– Hier ein Beispiel, wie es Zuhause in Ihren „4-Wänden“ NICHT aussehen soll: „Asbest – die unterschätzte Gefahr„.- Möchten Sie mehr zu Ihrem Grundrecht auf Gesundheit wissen ?

„Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“ ist auch auf facebook.

Toxische Wirkung von Organophosphate bei Kleintieren

Geht es Ihren Vierbeinern schlechter als Ihnen ?

Zitat:”2. Quellen
‎Organophosphate‬ und Carbamate werden sehr vielseitig als Insektizide, Akarizide, Nematizide, ‪Herbizide‬, Fungizide und Antiparasitika eingesetzt. Methiocarb wird auch als Molluskizid angewendet. Dieser breiter Einsatz erfolgt in Form von Pudern, ‪Sprays‬, Halsbändern, ‪Shampoos‬ usw. In der Industrie dienen gewisse Organophosphate auch als ‪#‎Weichmacher‬ und ‪#‎Schmieröle‬. […]

3. Kinetik
Nach ‪oraler‬ ‪Aufnahme‬ werden die Organophosphate und Carbamate schnell und vollständig aus dem ‪Magen‬-‪Darm‬-Trakt ‪resorbiert‬. Auch über die Haut erfolgt eine rasche ‪Absorption‬, besonders der Organophosphate. Organophosphate und Carbamate besitzen auch eine hohe ‪Inhalationstoxizität‬, da sie gut über die Lungen resorbiert werden. Es folgt eine rasche Verteilung in die Gewebe, so dass klinische Symptome innerhalb von 1-2 Stunden nach Aufnahme auftreten. Die Organophosphate und Carbamate unterliegen einer hohen ‪Metabolisierungsrate‬, vorallem durch ‪oxidative‬ und ‪hydrolytische‬ Spaltung, und werden daher nur gering gespeichert. Durch oxidative Desulfurierung entstehen bei gewissen Organophosphaten aktive Metaboliten: Beispiele für diese Aktivierung sind die Oxidation von Parathion zu Paraoxon und Dimethoat zu Omethoat. Die Ausscheidung der metabolisierten Wirkstoffe erfolgt hauptsächlich in Form von Konjugaten über mit Glucuronsäure oder Sulfat über den Harn.

4. Toxisches Prinzip
4.1 Akute toxische Wirkung
Für die akute toxische Wirkung der Organophosphate und Carbamate ist die Hemmung der Acetylcholinesterase verantwortlich. Die Organophosphate führen zu einer irreversiblen Hemmung der Acetylcholinesterase, bei den Carbamaten ist diese Hemmung reversibel. Es kommt zur Anreicherung von Acetylcholin und somit zur Stimulation von cholinergen Synapsen im ‪#‎vegetativen‬ ‪#‎Nervensystem‬, an den motorischen Endplatten und im ‪#‎ZNS‬. Die Akkumulation von Acetylcholin an den muskarinischen Rezeptoren bewirkt eine gesteigerte Aktivität des Parasympathicus. Nikotinische Effekte ergeben sich durch die Acetylcholinanreicherung an den neuromuskulären Endplatten. Wegen der Stimulation von zentralen cholinergen Bahnen werden die Tiere unruhig und erregt, seltener kommt es zu Krämpfen.

4.2 Chronische toxische Wirkung
Aufgrund der kurzen ‪#‎chemischen‬ ‪#‎Beständigkeit‬ verursachen Organophosphate und Carbamate meist akute Vergiftungen. Einige Organophosphate (zum Beispiel Chlorpyrifos, Diazinon, Famphur, Fenthion, Haloxon, Malathion oder Parathion) können aber auch eine chronische Polyneuropathie induzieren. Dabei kommt es 1-3 Wochen nach einer akuten ‪#‎Exposition‬ zu ‪#‎irreversiblen‬ ‪#‎Degenerationen‬ der Motoneuronen, die sich mit progredienten ‪#‎Lähmungen‬ an den Hintergliedmassen manifestieren. Im Extremfall sterben die Tiere an ‪#‎Atemlähmung‬.

4.3 Toxische Lösungsmittel
Viele Produkte enthalten neben den Organophosphaten und Carbamaten auch toxische Lösungsmittel wie Toluol oder Xylol, die eine Aspirationspneumonie verursachen können. Aceton und Isopropylalkohol reizen die ‪#‎Schleimhäute‬, führen zu Gastroenteritiden und sind nephro- und hepatotoxisch. ‪#‎Methanol‬ ist ‪#‎neurotoxisch‬.

[…]

6. ‪Umwelttoxikologie‬
Im Gegensatz zu den chlorierten cyklischen Kohlenwasserstoffen werden Organophosphate und Carbamate in der #Umwelt in einem Zeitraum von Stunden bis zu wenigen Monaten abgebaut. Wegen der hohen akuten #Toxizität kann die Freisetzung von Organophosphaten dennoch ernsthafte Umweltschäden verursachen. Beim Brand eines #Chemikalienlagers in Schweizerhalle, in der Nähe von Basel, sind zum Beispiel 1986 grosse Mengen von Pestiziden – mit einem Hauptanteil an Organophosphaten – durch das Löschwasser in den Rhein geflossen. Menschen kamen nicht zu Schaden, doch es ereignete sich ein gewaltiges Fischsterben. Die #Giftwelle z#erstörte auf einer Länge von 400 km die gesamte Aalpopulation, zudem wurden bis 50 km unterhalb von Basel weitere Fischarten getötet. Einige Organophosphate wie zum Beispiel Dichlorvos wurden innerhalb von wenigen Stunden im Wasser zersetzt, andere wie Disulfoton wurden mit einer Halbwertszeit von 30-50 Tagen durch Mikroorganismen abgebaut. Wie sich später herausstellte, sind Aale besonders empfindlich gegenüber Disulfoton. Trotzdem konnte sich dank der geringen Persistenz der Organophosphate das gesamte Ökosystem wieder relativ rasch erholen.”

Quelle und (C): http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?clinitox%2Ftoxdb%2Fklt_004.htm%3Fclinitox%2Fklt%2Ftoxiklt.htm

18. Dezember 2014 – Unverständnis gegenüber des Präventivkonzepts

Allgemeine Info an Jeden, der das Konzept bisher noch nicht versteht, was leider bei einigen Institutionen der Fall ist:

 

Das neue Richtlinienkonzept stellt keine Handlungsanweisung nur für Baubiologen dar.

 

Hier werden die Berufe des Sachverständigen und des Architekten sowie Jeden der in der Immobilienbranche und der Umweltmedizin arbeitet angesprochen. Wichtige erklärende Eckpunkte sind: Schaffung einer Prävention gegen (chemische) Schadstoffe und schädigende (physikalische) Einflüsse, die den Gebäude-Ist-Zustand (der Innenräume) zu jeder Zeit dokumentieren – vor allem bei dem hohen Altbestand mit immer noch verbauten Schadstoffen wie Asbest, PCB z.B. in Öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Rathäuser u.a.), Holzschutzmittel (PCP, Lindan) und Chloranisolen als Folgeprodukt in Holzfertighäuser der 1970er Ähra u. ff., der Schimmelpilzproblematik durch Instandhaltungsstau und Bauschäden bei Altbau und fragwürdiger Planung im Neubau usw.. Das Ratinger Rathaus zB., wurde gerade wegen PCB- und Asbestbelastung abgerissen! Aber auch im Neubau werden viele Chemikalien durch Baustoffe (Farben, Lacke, Ab- und Dichtungsmittel, Schäume, Flammschutzmittel, Öle, Weichmacher, Biozide, Fungizide, Insektizide, Holzschutzmittel etc.) eingebracht und auf die Nutzer einwirken.
Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises über eine Richtlinie und/oder eines neuen Gesetzes.

 

Mit der Realisierung des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” erhält der Nutzer die Entscheidungsfreiheit bei Kauf und Anmietung von Gebäuden oder Wohnungen durch verpflichtende Vorlage des Nachweises über Schadstoffe und schädigende Einflüsse, über seine eigene Gesundheit selber zu entscheiden (Vgl. auch “Mündigkeit” des Bürgers im Grundgesetz)!

 

Betroffene, Umweltmediziner, Ärzte, Umweltvereine, Wissenschaftler, Institutionen, Hersteller (mit Verantwortungsgefühl), Politiker, Juristen, Redakteure, Firmen, Baubiologen, Sachverständige, Architekten, VDI GBG, VDI und viele Andere begrüßen das Konzept und sehen die Schliessung einer Lücke als Notwendigkeit, da es solch ein innovatives Präventivsystem für die Gesundheit des Menschen bisher noch nicht in Deutschland (lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte, 40-50% davon sind Allergiker) gibt.

 

Können all diese Menschen und Institutionen alle irren ?

 

Antwort erhalten: Anfrage an die EU-Kommission zu „Schadstoffe in Gebäuden“

Zitat: “Anfrage an EU-Kommission – Schadstoffe in Gebäuden.

Obwohl europäische Bürger noch immer gehäuft an den Folgen von schadstoffbelasteten Innenräumen erkranken, gibt es noch immer keinen ausreichenden Schutz für Menschen. Lesen sie die vollständige Antwort von Tonio Borg im Namen der Kommission (23.06.2014, DE E-005384/2014) auf meine Anfrage.

Obwohl europäische Bürger noch immer gehäuft an den Folgen von – durch eine Vielzahl von Toxinen wie Mykotoxine, PCB, PCP, Formaldehyd, Fungizide, Organophosphate, Flammschutzmittel und weitere Pestizide aller Art – schadstoffbelasteten Innenräumen erkranken, gibt es noch immer keinen ausreichenden Schutz für Menschen, zumal bekannt ist, dass sich Menschen zu über 60 % in Innenräumen aufhalten (Arbeitsplatz, Wohnung, Schule, usw.).

1. Ist die Kommission der Ansicht, dass in Innenräumen zukünftig auf Schadstofffreiheit Wert gelegt werden sollte, und ist sie bereit, sich z. B. für ein Gebäude-Gesundheits-Zeugnis einzusetzen und damit eine präventiv ausgerichtete, nachhaltige und gesunde Bauweise zu fördern?

2. Welche gesetzliche Regelung plant die Kommission, um die Gesundheit von Gebäudenutzern sicher zu stellen?

3. Wann wird die Kommission eine entsprechende Innenraumluftrichtlinie vorlegen, damit es künftig z. B. auch für Teppichbeläge oder Isoliermaterialien Grenzwerte für den Gesundheitsschutz gibt?

4. Wie bewertet die Kommission diesbezüglich die Einführung eines gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises für Gebäude und Wohnungen?

5. Welche Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten gibt es für Konstrukteure und Bauherren, die Schadstofffreiheit in Innenräumen umsetzen wollen?

ANTWORT:
Der Kommission ist bekannt, dass schlechte Luftqualität in Innenräumen, die durch verschiedene physikalische, chemische und biologische Schadstoffe verursacht wird, der menschlichen Gesundheit schaden kann. Laut Schätzungen des Projekts „Promoting actions for healthy indoor air“ (IAIAQ)1 im Rahmen des EU-Gesundheitsprogramms gehen ungefähr zwei Millionen Jahre „gesunden Lebens“ in Europa aufgrund schlechter Innenluftqualität verloren.

Was die Förderung des Baus gesundheitsschonender Gebäude angeht, so hat die Kommission mehrere Projekte (BUMA2, CLEAR-UP3, OFFICAIR4, SINPHONIE5, EPHECT6, HELTHVENT7, HITEA8) finanziert, deren Ziel die Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Luftqualität in verschiedenen Umgebungen (Wohnung, Schule, Büro) war. Außerdem hat sie die Weltgesundheitsorganisation bei der Entwicklung von Gesundheitsrichtlinien für häufig vorkommende Innenraumschadstoffe unterstützt.

Zwar beabsichtigt die Kommission nicht die Einführung eines Gesundheitszertfizierungssystems, sie plant jedoch, einen Rahmen mit Kernindikatoren zur Bewertung der Umweltleistung von Gebäuden zu entwickeln; dabei ist das Behaglichkeitsniveau eines der Themen, die im weiteren Entwicklungsprozess genauerer Untersuchungen bedürfen. Zudem sind im Rahmen der Umweltzeichen-Verordnung für mehrere Produktgruppen Kriterien, die eine Verbesserung der Innenraumluftqualität zum Ziel haben, z. B. bei Textilien, Farben, Fußbodenbelägen und Möbeln.

Die harmonisierten Normen für Bauprodukte gemäß der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 tragen allen auf nationaler oder europäischer Ebene festgelegten Grenzwerten Rechnung. Nach Ansicht der Kommission ist ein Pflicht-Schadstoffnachweis für Gebäude Angelegenheit der Mitgliedstaaten. Es sind keine speziellen finanziellen Maßnahmen zur Förderung von Konstrukteuren und Bauherren vorgesehen.

1. http://ec.europa.eu/health/healthy_environments/docs/env_iaiaq.pdf

2. http://ec.europa.eu/eahc/projects/database.html?prjno=2005307

3. http:/ec.europa.eu/research/innovation-union/ic2011/index_en.cfm?pg=project_details&project=clear_up

4. http://www.officair-project.eu/

5. http://www.sinphonie.eu/

6. https://sites.vito.be/sites/ephect/Pages/home.aspx

7. http://www.healthvent.byg.dtu.dk/

8. http://www.hitea.eu/

9. http://hiltrudbreyer.eu/de/ct/583-Schadstoffe-in-Geb%C3%A4uden