Schlagwort-Archiv: Nutzergesundheit

Da ist der Bauherr, der sich eine Immobilie bauen lässt

Eine Eigentumswohnung über eine Bauträgermaßnahme, mit wenig Freiheit in der Gestaltung, aber dafür Eigentum.

Ob Traumimmobilie ?

Nebenbei erwähnt der Bauherr im Gespräch über die Angebotsgrundlagen, dass es einen Nässeschaden unbekannter Dauer im Neubau gegeben hat, als die Küche montiert werden sollte. (Anmerkung: Wasserschäden sind der häufigst angetroffene 1. Bauschaden im Neubau bevor die Abnahme erfolgt; lt. meiner Statistik – hier spielen Bauträger gerne die Gefahren der z.B. Schimmelpilzkontamination herunter oder es werden gefärbte Partei-Gutachten erstellt, die ein negatives Ergebnis vorweisen, obwohl andere Messungen ein ganz anderes Szenarium aufzeigen.)

Das bedarfsorientiertes Angebot aus 4 Fachbereichen inkl. Gesundheitsberatung, über 2 Baubegehungen mit Feststellung des IST-Zzustands mit evtl. Probennahme und der evtl. Einleitung notwendiger Schritte wurde abgelehnt – “Wir haben uns für einen anderen Gutachter entschieden”.

Ich erlebe oft, dass das Risiko von Nässeschaden von Bauherren wie auch von sachverständigenden “Kollegen” herunter gespielt werden, z.B. mit den Worten “keine Panik” zu erzeugen; denn “Panik” bedeutet Kosten für den Eigentümer (hier Bauträger), hier eine Sanierung einzuleiten. Aber für den Nutzer sanieren ? Warum sollte die Nutzergesundheit denn gefährdet sein ?

Lesen Sie hier im Blog, was es bedeutet eine Intoxikation zu erleiden – Sie können zukünftig schnell die “Spreu vom Weizen” trennen, wenn Sie zu den Wissenden gehören.

Oft wachen Betroffene zu spät auf und dann rächst sich auch im nach hinein, den Rotstift an der falschen Stelle angesetzt zu haben und vor dem Kauf den Gutachter zu nehmen, der kein Hintergrundwissen über die Zusammenhänge zwischen Emittent und eingetretener Intoxikation durch Schadstoffen hatte…

Gehören Sie auch zu den Menschen die auf den Preis schauen und nicht nach der Leistung gehen ?

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Wohnungssuche: “1-Zi-Wohnung in Velbert-Tönisforst”

Kleine Einheit – mit Laminat!

Auf die Frage, warum Laminat und nicht Fliesen auf dem Boden verlegt sind – Antwort O-Ton des Eigentümers: “Was wollen Sie für den Preis erwarten…”

[…]

Im Umkehrschluss interpretiert: Vermieterin vermietet schlechte Qualität, nur um “Geld zu verdienen” – die Nutzergesundheit spielt für sie keine Rolle!

Gesundheitsgefahr in Ratinger Hochhaus – Asbest, PCB und PAK unter Laminat verbaut. Beweise liegen vor

Junge Familie leidet gesundheitlich – Keiner fühlt sich verantwortlich, obwohl reproduzierbare Schadstoffe vorhanden sind.

Spielt die Nutzergesundheit keine Rolle bei der Vermietung oder sind Vermieter nicht aufgeklärt was sie vermieten ? Interessiert es sie überhaupt ?

Wie haftet ein Vermieter, wenn Altlasten und Schadstoffe seinen Mieter in der Gesundheit schädigen ?

Wird „billigend“ in Kauf genommen, dass der Mieter krank werden kann und lebenslänglich in seiner Gesundheit geschädigt wird ..Hauptsache die Miete wird bezahlt ?

Richt- und Grenzwerte beziehen sich auf die Arbeitswelt; nicht auf den Privatnutzer.
Der Angestellte ist gesundheitlich abgesichert, der Privatmann jedoch nicht und wird krank.

Wie regieren Behörden, wie Gesundheitsamt und Bauamt auf das Vorhandensein von verbotenen toxischen Bauprodukten ?
Wie kontrollieren Behörden und schließen aus, dass nicht der Nutzer der Verursacher der Schadstoffproblematik ist ?

Sieht sich eine Stadt in der Verantwortung bei gefördertem Wohnraum zu handeln, wenn Bürger in Ihrer Gesundheit geschädigt werden ?

Wer geht in die Verantwortung ?
Wer haftet ?
Wer hilft ?

Fragen Sie Ihren Vermieter, ob Laminat in der Wohnung verbaut ist; ob schon einmal ein Schimmelpilzschaden vorhanden gewesen ist; ein bestimmtes produzierendes Gewerbe wie Friseur oder Reinigung darin tätig war; ob Holzzschutzmittel genutzt worden sind oder Katzenurin im Estrich ist ..oder ..oder… oder.. Lassen Sie sich von Ihrem Vermieter eine Schufa-Auskunft geben, ob er überhaupt die finanziellen Mittel hat seinen Mietvertragspflichten lt. Mietgesetz nachkommen zu können.

Woher wollen Sie als Nutzer wissen, ob der Verkäufer oder Vermieter Ihnen die Wahrheit erzählt bevor Sie einziehen ?

18. März 2015 – Gesundheit spielt in Deutschland keine Rolle!

Gesundheit spielt in Deutschland keine Rolle! Die Architektenkammer NRW spricht sich gegen die Unterstützung eines “Gebäude-Gesundheitszeugnis” aus, da man den Einsatz von “nur wohngesunden Baustoffen” als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten” sieht!

 

Wer ist jetzt in der Verantwortung ..die Kammer oder der Architekt, wenn gegen Gesetze (Menschenrechte, Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafrecht..) zu Lasten der Nutzergesundheit verstoßen wird ?

 

Es ging darum einen Architekten seitens der Architektenkammer als Ausschussmitglied bei der Erstellung einer VDI-Richtlinie zu bestellen. Die Architektenkammer hätte aktiv an der Erstellung von Präventivmaßnahnen mitarbeiten können/sollen.

 

Schreiben der Architektenkammer vom 18. März 2015: “Ihr Schreiben vom 9. Dezember 2014 — Sehr geehrter Herr Lemiesz, vielen Dank für Ihr vorgenanntes Schreiben an Herrn W. Herr W. hat zwischenzeitlich über unser gemeinsames Gespräch im vergangenen Jahr sehr ausführlich in der letzten Sitzung unseres Ausschusses “Planen und Bauen” berichtet. Ihr Anliegen, nur wohngesunde Baustoffe zu verwenden, wurde in der Diskussion unseres Fachgremiums als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten bestätigt. Schon wegen der damit verbundenen Kosten besteht allerdings nach wie vor Bedenken, Aussagen hierüber auf ein umfassendes Messverfahren zu stützen, das ähnlich dem Energieausweis beim Eigentümer- oder Mieterwechsel verpflichtend wäre wir bitten daher um Verständnis, dass wir die in unserem Gespräch geäußerten Vorbehalte aufrechterhalten und keine Möglichkeit sehen, einen Architekten zur Mitwirkung in Ihrem Projekt zu benennen. Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag”

 

Kommentar: Auch in der Absage der Architektenkammer NRW zeigt sich leider wieder, dass man das Konzept nicht verstanden hat bzw. wollte, da es um eine Überprüfung von Baumaterialien zum Zeitpunkt der Nutzung geht, was für Altbau und Neubau gilt, nicht um die Anwendung von nur “wohngesunden Baumaterialien”…wenn es doch als selbstverständlich gilt auf “wohngesunde Baumaterialien” seitens des Gebäudeentwerfers und -planers zu achten, warum erkranken so viele Menschen an toxischen Chemikalien durch Bauprodukte ? Wo ist das Präventivkonzept um gesundheitlichen Schaden abzuwenden ? Es ist Schade, dass sich die Antagonisten immer in ihrer Absage an Inhalte binden, die Nichts mit dem Konzept zu tun haben. Was läuft in Deutschland falsch, dass die Menschen in entscheidungsbefugten Positionen nicht zuhören wollen !? Spielt nur Geld und Macht eine Rolle – nicht aber der Mensch ? ..also, sollten Sie einmal als Bauherr selber bauen und es werden Schadstoffe eingebaut, die Sie in Ihrer Gesundheit schädigen, dürfen Sie sich gerne auch an die Architektenkammer NRW wenden und nachfragen, warum mit 2erlei Maß gemessen wird und wer von der Kammer kontrolliert, warum ihre Architekten “nicht nur wohngesunde Baustoffe” bei Ihnen eingebaut haben…