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„Kein anderer Mensch, darf über die Gesundheit von Anderen verfügen“

Es tut sich etwas in der Welt..

..sodass das Projekt doch nicht eingestampft wird, denn nun gibt es weltweiten Rückenwind, der anspornt, dass der Weg des „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“ der Richtige ist, egal wie viele Institutionen und Lobbyisten sich dagegen stellen!

Deutschland ist nicht Nabel der Welt, jedoch haben wir alle Menschen Gemeinsamkeiten – weltweit:

– Wir haben alle ein eigenes Hirn, was denken kann
– Wir haben alle ein Mund, der reden kann
– Wir haben alle eine Stimme, die etwas sagen kann

Was wir jedoch noch nicht in Deutschland haben:

– Wir haben alle eine Gesundheit, über die wir jedoch nicht selber verfügen können bzw. dürfen!

Daran arbeite ich mit dem ehrenamtlichen Projekt „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“, um jeden Gebäudenutzer vor der Anmietung oder Ankauf die Entscheidung über einen verbindlichen Schadstoffnachweis zu geben, über seine Gesundheit vor Einzug selber zu entscheiden!

Es geht um das Recht auf die eigene Gesundheit!

Kein Mensch, dem etwas an seiner Gesundheit liegt, kann gegen seine eigene Gesundheit sein.

Kein anderer Mensch, darf über die Gesundheit von Anderen verfügen.

Auch darf es nicht sein, dass Fremde, wie der Immobilienmakler, der Vermieter, der Hausverwalter oder der Verkäufer über die Gesundheit des Gebäudenutzers, also Ihre Gesundheit entscheiden darf und von dies sogar von Gesetzeswegen kann – weil wir in Deutschland bisher kein Präventivsystem zum Schutz vor Schadstoffen bisher haben!

Mit der Realisierung des „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“ als Richtlinie oder als Gesetz kann jeder in Deutschland Lebende selber über seine Gesundheit verfügen…erst dann könnt Ihr Leben!!!

Wollt Ihr Leben ?

12. Januar 2015 (Update: 28.01.2015) – VDI Richtlinienprojekt wurde abgelehnt

Das neue VDI Richtlinienprojekt wurde abgelehnt, da kein Konsens zwischen den interessierten Kreisen Architekten, Gebäudetechnikern und der KRdL gefunden werden konnte.

 

(Update) Gründe: Zitat:”Hauptkritikpunkte seitens der KRdL waren, dass man:

 

a) ‘das Rad neu erfinden’ wolle in vielen Fragen und

 

b) nicht konsequent auf bereits vorhandene Empfehlungen und Richtlinien verweist,

 

c) eigene Bewertungsmaßstäbe erarbeiten will,

 

d) eine Art ‘Label’ für ein ‘gutes’ Gebäude plant. Es wurden grundlegende Bedenken gegen eine solche neue Richtlinie erhoben. Alle Aspekte zur Untersuchungsstrategie werden in der KRdL […] (Planung von Innenraumluftuntersuchungen) erarbeitet und sollten nicht in parallel agierenden Arbeitsgruppen erarbeitet werden.”

 

Kommentar: Kann es sein, dass das Präventivkonzept “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” falsch verstanden worden ist, da es einer aufklärenden Konzeptvorstellung bei der persönlichen Einladung zum jährlichen Treffen der KRdL-Mitglieder am 10.11.2014 kein Raum gegeben worden ist ?

 

Sich ergebende Fragestellungen:

 

1.) Warum wollten erklärende Inhalte zum Verständnis des Konzepts nicht von den Anwesenden gehöhrt werden bevor das Konzept vorgestellt werden konnte ? 

 

2.) Welche bisherigen Richtlinien stellen ein Präventivsystem zum Schutz der Nutzergesundheit dar, bevor ein Bauschaden durch Planungs- oder Ausführungsfehler entsteht ? 

 

3.) Wie kann die Wiedergabe eines jederzeit reproduzierbaren messbaren IST-Wertes eines Raums, als ein eigener Bewertungsmaßstab angesehen werden ? Sind damit die verschiedenen deutschen oder internationalen allgemeingültigen Richt- oder Grenzwerte gemeint ?

 

4) Ist eine Richtlinie als eigenes ‘Label’ des VDI gesehen worden ?

 

5.) Werden bau- und physkalische Einflüsse von einer Kommission in Frage gestellt, die sich nur mit ‘Innenraumluftphänomenen’ in der Folge beschäftigt ?

 

6.) Welche bauphysikalischen “Untersuchungsstrategien” gibt es bisher, die Gebäudenutzern präventiv helfen und rechtlich einklagbar sind ?

 

Siehe hierzu auch die Medienberichterstattung im Bereich der Abest- und PCB-Problematik: Chemikalien die längst verboten sind schädigen immer noch Menschen und die Existenz und Gefährlichkeit gesundheitsschädlicher Chemikalien wird mit Richt- und Grenzwerten herunter geredet. Warum darf der Nutzer nicht selber über seine Gesundheit entscheiden ?” 

 

Hier überzeugende Beispiele, warum ein ‘Gebäude-Gesundheitszeugnis’ benötigt wird: Die Johannes-Gutenberg-Schule in Hainburg: “Gutachter verharmlost Gesundheitsgefahr” oder “Landkreis fühlt sich bei Schimmel nicht zuständig”.

 

18. Dezember 2014 – Unverständnis gegenüber des Präventivkonzepts

Allgemeine Info an Jeden, der das Konzept bisher noch nicht versteht, was leider bei einigen Institutionen der Fall ist:

 

Das neue Richtlinienkonzept stellt keine Handlungsanweisung nur für Baubiologen dar.

 

Hier werden die Berufe des Sachverständigen und des Architekten sowie Jeden der in der Immobilienbranche und der Umweltmedizin arbeitet angesprochen. Wichtige erklärende Eckpunkte sind: Schaffung einer Prävention gegen (chemische) Schadstoffe und schädigende (physikalische) Einflüsse, die den Gebäude-Ist-Zustand (der Innenräume) zu jeder Zeit dokumentieren – vor allem bei dem hohen Altbestand mit immer noch verbauten Schadstoffen wie Asbest, PCB z.B. in Öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Rathäuser u.a.), Holzschutzmittel (PCP, Lindan) und Chloranisolen als Folgeprodukt in Holzfertighäuser der 1970er Ähra u. ff., der Schimmelpilzproblematik durch Instandhaltungsstau und Bauschäden bei Altbau und fragwürdiger Planung im Neubau usw.. Das Ratinger Rathaus zB., wurde gerade wegen PCB- und Asbestbelastung abgerissen! Aber auch im Neubau werden viele Chemikalien durch Baustoffe (Farben, Lacke, Ab- und Dichtungsmittel, Schäume, Flammschutzmittel, Öle, Weichmacher, Biozide, Fungizide, Insektizide, Holzschutzmittel etc.) eingebracht und auf die Nutzer einwirken.
Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises über eine Richtlinie und/oder eines neuen Gesetzes.

 

Mit der Realisierung des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” erhält der Nutzer die Entscheidungsfreiheit bei Kauf und Anmietung von Gebäuden oder Wohnungen durch verpflichtende Vorlage des Nachweises über Schadstoffe und schädigende Einflüsse, über seine eigene Gesundheit selber zu entscheiden (Vgl. auch “Mündigkeit” des Bürgers im Grundgesetz)!

 

Betroffene, Umweltmediziner, Ärzte, Umweltvereine, Wissenschaftler, Institutionen, Hersteller (mit Verantwortungsgefühl), Politiker, Juristen, Redakteure, Firmen, Baubiologen, Sachverständige, Architekten, VDI GBG, VDI und viele Andere begrüßen das Konzept und sehen die Schliessung einer Lücke als Notwendigkeit, da es solch ein innovatives Präventivsystem für die Gesundheit des Menschen bisher noch nicht in Deutschland (lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte, 40-50% davon sind Allergiker) gibt.

 

Können all diese Menschen und Institutionen alle irren ?

 

26. September 2014 – Richtlinienausschuss des VDI

Vorstellung und Antrag an die VDI Fachgesellschaften des GBG / Richtlinienausschuss des VDI zur Erstellung der neuen Richtlinie.