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12. Januar 2015 (Update: 28.01.2015) – VDI Richtlinienprojekt wurde abgelehnt

Das neue VDI Richtlinienprojekt wurde abgelehnt, da kein Konsens zwischen den interessierten Kreisen Architekten, Gebäudetechnikern und der KRdL gefunden werden konnte.

 

(Update) Gründe: Zitat:”Hauptkritikpunkte seitens der KRdL waren, dass man:

 

a) ‘das Rad neu erfinden’ wolle in vielen Fragen und

 

b) nicht konsequent auf bereits vorhandene Empfehlungen und Richtlinien verweist,

 

c) eigene Bewertungsmaßstäbe erarbeiten will,

 

d) eine Art ‘Label’ für ein ‘gutes’ Gebäude plant. Es wurden grundlegende Bedenken gegen eine solche neue Richtlinie erhoben. Alle Aspekte zur Untersuchungsstrategie werden in der KRdL […] (Planung von Innenraumluftuntersuchungen) erarbeitet und sollten nicht in parallel agierenden Arbeitsgruppen erarbeitet werden.”

 

Kommentar: Kann es sein, dass das Präventivkonzept “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” falsch verstanden worden ist, da es einer aufklärenden Konzeptvorstellung bei der persönlichen Einladung zum jährlichen Treffen der KRdL-Mitglieder am 10.11.2014 kein Raum gegeben worden ist ?

 

Sich ergebende Fragestellungen:

 

1.) Warum wollten erklärende Inhalte zum Verständnis des Konzepts nicht von den Anwesenden gehöhrt werden bevor das Konzept vorgestellt werden konnte ? 

 

2.) Welche bisherigen Richtlinien stellen ein Präventivsystem zum Schutz der Nutzergesundheit dar, bevor ein Bauschaden durch Planungs- oder Ausführungsfehler entsteht ? 

 

3.) Wie kann die Wiedergabe eines jederzeit reproduzierbaren messbaren IST-Wertes eines Raums, als ein eigener Bewertungsmaßstab angesehen werden ? Sind damit die verschiedenen deutschen oder internationalen allgemeingültigen Richt- oder Grenzwerte gemeint ?

 

4) Ist eine Richtlinie als eigenes ‘Label’ des VDI gesehen worden ?

 

5.) Werden bau- und physkalische Einflüsse von einer Kommission in Frage gestellt, die sich nur mit ‘Innenraumluftphänomenen’ in der Folge beschäftigt ?

 

6.) Welche bauphysikalischen “Untersuchungsstrategien” gibt es bisher, die Gebäudenutzern präventiv helfen und rechtlich einklagbar sind ?

 

Siehe hierzu auch die Medienberichterstattung im Bereich der Abest- und PCB-Problematik: Chemikalien die längst verboten sind schädigen immer noch Menschen und die Existenz und Gefährlichkeit gesundheitsschädlicher Chemikalien wird mit Richt- und Grenzwerten herunter geredet. Warum darf der Nutzer nicht selber über seine Gesundheit entscheiden ?” 

 

Hier überzeugende Beispiele, warum ein ‘Gebäude-Gesundheitszeugnis’ benötigt wird: Die Johannes-Gutenberg-Schule in Hainburg: “Gutachter verharmlost Gesundheitsgefahr” oder “Landkreis fühlt sich bei Schimmel nicht zuständig”.