Schlagwort-Archiv: Schadstoffen

Frage an die Hersteller der “esb-Bauplatte”

Anfrage an die Firma “elka-holzwerke” zu ihrer “neuen” Bauplatte “esb” vom 05.12.2016

Zitat: “Sehr geehrter Herr Kuntz,

ich beziehe mich bei meinen Fragen auf den Artikel “esb-Platten als wohngesunde Alternative zu OSB-Platten” unter: http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1727.php4

– Benutzen Sie gewöhnliche Bäume, die während Ihres Wachstums mit Pestiziden besprüht werden
oder komplett biologisch aufgewachsene Bäume aus pestizidfreier Waldwirschaft ?
– Welche Pestizide sind vorhanden ?
– Werden die Stämme bei der Lagerung weiteren Pestizide ausgesetzt ?

Bitte teilen Sie mir mit, wie hoch der Formaldehydgehalt in Ihren “esb”-Platten ist – falls es Ihnen möglich ist auch im Vergleich zu anderen gebräuchlichen Bauplatten.

Bitte zitieren Sie nicht irgendwelche Zertifikate, sondern nennen bitte Fakten. Danke.

Wie “gesund” ist ihre Bauplatte, die Sie im Zusammenhang, als “Lösung für gesundes Bauen &
Wohnen” bewerben ?

Gesundheit hat 0,0% Toleranz gegenüber Schadstoffen.
Sicher kennen Sie die neuste medizin-wissenschaftliche Forschung von Prof. Dr. Witte über die “Kombinationswirkung von Chemikalien” sowie die “Potenzierungswirkung von Schadstoffen”, was Schadstoffe für die humanoide Gesundheit bedeuten. Auch wissen Sie was die Blut-Hirn-Schranke ist und was es mit der Epigenetik auf sich hat.

– Welche zusätzlichen Chemikalien sind sonst noch in der Platte vorhanden ?
– Verfügen Sie über Serientests ?
– Wie garantieren Sie den gleichbleibenden Formaldehydgehalt ?
– Wie wird dieser regelmäßig kontrolliert ?
– Was garantieren Sie dem Endkunden ?
– Ab wie vielen Platten liegen Sie mit Ihrem Material in dem gesundheitsgefährdenden Bereich ?
– Ab wie vielen Platten liegen Sie mit Ihrem Material in dem gesundheitsschädlichen Bereich ?

Bitte nennen Sie die Nachteile der “esb”, die auf Ihrer Webseite nicht zu finden sind.

Optisch unterscheidet sich Ihre Platte nicht von herkömmlichen Spanplatten – bitte stellen Sie die mechanischen und chemischen Unterschiede heraus.

Gerne lese ich von Ihnen.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

Zitat: “Strafanzeige und Strafantrag: Was sind die Unterschiede?”

Wissenswertes Video des RA Ferdinand Mang auf Youtube über die inhaltlichen Unterschiede von “Strafanzeige und Strafantrag”, z.B. bei der Gesundheitsverletzung am Arbeitsplatz durch den Arbeitgeber oder in Gebäuden und Wohnungen durch den Vermieter, bei Verletzung des Mietvertrages durch Gesundheitsverletzungen bei z.B. bei Schadstoffen, Schimmelpilze, Mykotoxine, Toxine, Gifte etc.

Quelle und (c): https://www.youtube.com/embed/xY5k72jaKJ0

Da ist der Bauherr, der sich eine Immobilie bauen lässt

Eine Eigentumswohnung über eine Bauträgermaßnahme, mit wenig Freiheit in der Gestaltung, aber dafür Eigentum.

Ob Traumimmobilie ?

Nebenbei erwähnt der Bauherr im Gespräch über die Angebotsgrundlagen, dass es einen Nässeschaden unbekannter Dauer im Neubau gegeben hat, als die Küche montiert werden sollte. (Anmerkung: Wasserschäden sind der häufigst angetroffene 1. Bauschaden im Neubau bevor die Abnahme erfolgt; lt. meiner Statistik – hier spielen Bauträger gerne die Gefahren der z.B. Schimmelpilzkontamination herunter oder es werden gefärbte Partei-Gutachten erstellt, die ein negatives Ergebnis vorweisen, obwohl andere Messungen ein ganz anderes Szenarium aufzeigen.)

Das bedarfsorientiertes Angebot aus 4 Fachbereichen inkl. Gesundheitsberatung, über 2 Baubegehungen mit Feststellung des IST-Zzustands mit evtl. Probennahme und der evtl. Einleitung notwendiger Schritte wurde abgelehnt – “Wir haben uns für einen anderen Gutachter entschieden”.

Ich erlebe oft, dass das Risiko von Nässeschaden von Bauherren wie auch von sachverständigenden “Kollegen” herunter gespielt werden, z.B. mit den Worten “keine Panik” zu erzeugen; denn “Panik” bedeutet Kosten für den Eigentümer (hier Bauträger), hier eine Sanierung einzuleiten. Aber für den Nutzer sanieren ? Warum sollte die Nutzergesundheit denn gefährdet sein ?

Lesen Sie hier im Blog, was es bedeutet eine Intoxikation zu erleiden – Sie können zukünftig schnell die “Spreu vom Weizen” trennen, wenn Sie zu den Wissenden gehören.

Oft wachen Betroffene zu spät auf und dann rächst sich auch im nach hinein, den Rotstift an der falschen Stelle angesetzt zu haben und vor dem Kauf den Gutachter zu nehmen, der kein Hintergrundwissen über die Zusammenhänge zwischen Emittent und eingetretener Intoxikation durch Schadstoffen hatte…

Gehören Sie auch zu den Menschen die auf den Preis schauen und nicht nach der Leistung gehen ?

View Results

Loading ... Loading ...

Jochen Steinhilber – „Umweltgifte: Leben im vergifteten Körper“

Zitat “Umweltgifte: Leben im vergifteten Körper”

Komplettdarstellung des Zeitungsartikels
Quelle und (c): http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/umweltgifte+leben+im+vergifteten+koerper.4725242.htm
mit freundlicher Genehmigung von der Autorin CLAUDIA HAILFINGER, Reutlinger General-Anzeiger

Zitat: “MÖSSINGEN. Früher hat Jochen Steinhilber viel Sport getrieben. Heute schafft er’s nur noch ein Mal ums Haus – den Mössinger schmerzt der ganze Körper. Nach unzähligen Arztgängen findet er schließlich Antworten und Hilfe bei der Umweltmedizin. Für eine umfassende Therapie fehlen aber die Mittel – die Krankenkasse erkennt die Erkrankung nicht an. Umweltmediziner Harald Banzhaf weiß, dass seine Patienten oft alleingelassen werden.

Dass es Jochen Steinhilber nicht gut geht, sieht man auf Anhieb. Die Haut ist fahl, der Blick erschöpft. Seine Geschichte zu erzählen, kostet ihn Mühe. Dennoch tut er es. Weil er das Thema in die Öffentlichkeit bringen will. Und weil er auf Hilfe angewiesen ist.

Seit über drei Jahren ist der 42-Jährige krank und arbeitsunfähig. »90 Prozent dieser Zeit waren katastrophal«, sagt er und erklärt: Aufgrund von mehreren Gendefekten funktioniert seine Körperentgiftung nicht richtig. Ausführliche Analysen haben gezeigt, dass sich in seinem Körper Pestizide, Metalle und Lösemittel eingelagert haben, weil sie nicht abgebaut werden können. Sie setzen sich vor allem im Fettgewebe, also etwa in Nervenfasern, im Rückenmark und Gehirn ab. Zusätzlich kämpft Steinhilbers Körper mit einer chronifizierten Borreliose, das Immunsystem ist geschwächt.

Für den Mössinger sind die Folgen verheerend: Taubheitsgefühle, Magen-Darm-Probleme, heftige Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen gehören ebenso dazu wie Seh- und Hörstörungen, Angst- und Erschöpfungszustände, Depressionen. Schlafen kann Jochen Steinhilber nur wenige Stunden, wacht mitten in der Nacht auf mit Schmerzen am ganzen Körper. »Das ist die Hölle.« Ohne Schmerzmittel, in schlechten Zeiten sogar Opiate, geht nichts mehr.

Diagnostiziert bekommen hat er unter anderem das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), eine vielfache Chemikalienunverträglichkeit (MCS) und Faser-Muskel-Schmerzen (Fibromyalgie). Bezeichnenderweise wird von einer Multisystemerkrankung gesprochen.

Steinhilber hat alle Befunde gesammelt. Er legt sie vor, erläutert sie, versucht, der ungewöhnlichen Erkrankung ein Gesicht zu geben. Lange genug ist er von Arzt zu Arzt gesprungen, hat dort immer nur Einzeldiagnosen serviert bekommen. »Der überwiegende Teil behandelt Symptome, kaum einer geht an die Ursachen.«

»Das waren Puzzlestücke, die langsam ein Bild ergaben«

Angefangen hatte alles Ende 2012. Steinhilber sucht zwei Mal innerhalb von sechs Wochen Hilfe in der Notaufnahme, hat Beklemmungsgefühle, befürchtet, etwas am Herzen zu haben. Die Ärzte finden nichts. Irgendwann wird eine hypochondrische Störung angenommen, der Psychologe dazugeholt. Dass für Steinhilber kurz davor ein neuer Job in Luxemburg floppte, passte gut ins Bild.

Sieben Monate lang verbrachte Steinhilber in einer psychosomatischen Klinik. Rückblickend sagt er: »Das waren meine schlimmsten Stunden.« Verschiedene Antidepressiva werden dort ausprobiert, keines verträgt er. Weil er, so erklärt Steinhilber, die Medikamente aufgrund der Gendefekte nicht richtig verstoffwechseln kann. »Das hat mich fast in den Suizid getrieben.«

Dass er »jobtechnisch etwas überdreht« hat, weiß er. »Ich habe aber immer gespürt, da muss es noch einen körperlichen Grund geben.« Nachdem er bei der Schulmedizin keine Hilfe findet, wird Steinhilber selbst aktiv, recherchiert, wälzt Fachbücher. Er stößt auf das Thema Umweltgifte. »Das waren Puzzlestücke, die langsam ein Bild ergaben.« Die zwölf Amalgamfüllungen, die er seit 25 Jahren in seinem Mund umherträgt, macht er als eines der Hauptprobleme aus, lässt sich alle aufwendig entfernen. Auch bei seiner Arbeit in der Sportartikelbranche, so vermutet er, ist er reichlich mit Schadstoffen in Berührung gekommen. Seine Wohnung hat Steinhilber baubiologisch untersuchen lassen, weitere Gefahrenquellen eliminiert. »Wenn ich früher von so etwas gehört habe, hab’ ich den Scheibenwischer gezeigt«, gesteht der Vertriebler.

In der einzigen Umweltklinik Deutschlands in Neukirchen trifft er dann zum ersten Mal auf Leute, denen es genauso geht wie ihm. Eine Erleichterung. Um die Gifte aus seinem Körper zu kriegen, hat sich Steinhilber bereits 13 Blutwäschen unterzogen, meistens im 400 Kilometer entfernten Cham. Mindestens 1 800 Euro kostet eine. Der Arzt empfiehlt, deutlich mehr zu machen. Der Geldbeutel gibt’s aber nicht her. Mit Chelatinfusionen werden zudem Metalle aus dem Körper geschwemmt.

Seit etwa einem Jahr, so Steinhilber, sind Mini-Fortschritte erkennbar. Knapp 100 000 Euro hat er inzwischen in seine Behandlung gesteckt, denn die Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür nicht. Sie erkennt weder die Diagnostik noch die Behandlungsmethode an. »Leider werde ich im Stich gelassen.«

»Leider werde ich im Stich gelassen«

Steinhilber ist dagegen vors Sozialgericht gezogen – denn das Wasser steht ihm bis zum Hals. »Seit Herbst 2015 stehe ich komplett ohne Leistungen da.« Das Krankengeld ist längst ausgelaufen, die Frührente wurde abgelehnt, für Hartz IV ist er noch nicht bedürftig genug und die Ersparnisse sind bald komplett aufgebraucht. Mit seiner privaten Berufsunfähigkeitsversicherung und dem Halbtagsjob seiner Frau Nicole müssen das Paar und ihre achtjährige Tochter nun über die Runden kommen. Für eine umfängliche Therapie reicht das nicht.

Früher hat Steinhilber viel Sport getrieben, spielte in Reutlingen, Ofterdingen, Nehren und Mössingen Fußball, war zuletzt Trainer beim FC Erpfingen/Willmandingen. »Heute bin ich froh, wenn ich eine Runde ums Haus spazieren gehen kann.« Soziale Kontakte gibt es nur noch wenige. »Ein ganz kleiner Kreis ist geblieben. Die sagen: ›Das ist dein Ansatz, dein Weg und wir unterstützen dich dabei.‹« Steinhilbers größter Rückhalt ist seine Frau, die trotz aller Strapazen für die Familie weiter zu ihm hält. Andere haben Hemmungen, auf ihn zuzugehen, manche tuscheln.

Mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, hat sich Steinhilber lange überlegt. Am Ende dann aber doch der Entschluss: »Ich lasse die Hosen jetzt runter und hoffe, dass Resonanz kommt.« (GEA)

Nahrungsergänzungsmittel muss Jochen Steinhilber täglich einnehmen. FOTO: Claudia Hailfinger

Wege, um zu helfen

MÖSSINGEN. Mehrere Sportvereine aus der Region haben bereits für Jochen Steinhilber gesammelt, sei’s bei Turnieren oder Winterfeiern. Alexander Wütz vom Vorstand der TSG Tübingen nutzte seine Kontakte und konnte unter anderem signierte Trikots von André Schürle, dem 1. FC Köln oder Dynamo Dresden organisieren, die nun auf Ebay zugunsten von Steinhilber versteigert werden.

Weitere Aktionen sind geplant: Beim internationalen U 11-Jugendfußball-Turnier, dem »Déjà-Vu-Cup«, der am Samstag und Sonntag, 2. und 3. April, in Pfullingen und Reutlingen gespielt wird, soll für Unterstützung geworben werden.

Wer direkt helfen will, kann dies über das Spendenkonto machen: (IBAN: DE 91 50 01 05 17 02 67 05 54 65 BIC: ING DDE FFXXX) oder über www.mamooble.com/kaempfen-jochen. Zudem wurden Flyer gedruckt, die verteilt oder ausgelegt werden können –
erhältlich unter SteinhilberJ@aol.com. (hai)”

Dokumente:
Bericht “Leben im vergifteten Körper”, Reutlinger Generalanzeiger vom 26.03.16
Quelle und (c) http://xn--das-gebude-gesundheitszeugnis-6pc.de/wp-content/uploads/2016/06/Bericht-Reutlinger-Generalanzeiger_26.03.16.pdf

Spendenaufruf „Kämpfen Jochen“
Flyer Vorderseite
Quelle und (c): http://xn--das-gebude-gesundheitszeugnis-6pc.de/wp-content/uploads/2016/06/flyer_a5_vorn.pdf
Flyer Rückseite
Quelle und (c): http://xn--das-gebude-gesundheitszeugnis-6pc.de/wp-content/uploads/2016/06/flyer_a5_ru¦êck.pdf

Spendenaktion für chronisch kranken Fußballer aus dem Steinlachtal
Quelle und (c): http://xn--das-gebude-gesundheitszeugnis-6pc.de/wp-content/uploads/2016/06/Spendenaufruf-Nate-helps-gelb-mailanhang-quer.pdf

Weitere Informationen:
Quelle und (c): http://www.mamooble.com/kaempfen-jochen

Redaktionskontakt:
Reutlinger General-Anzeiger
Redaktion Mössingen
Bahnhofstraße 43
72116 Mössingen

Telefon: 0 74 73/94 66 20
Fax: 0 74 73/94 66 60
E-Mail: moessingen@gea.de

Zitat: “Die Wahrheit liegt auf der anderen Seite”, Hannes Jaenicke

Zitat: “Monsanto, Nestle & Co könnten morgen schon Pleite sein… wenn wir wollten!!!

Dein Konsum ist Macht – Nutze Sie!

Hannes Jaenicke spricht zum Thema Verbrauchermacht. ”

Quelle und (c): https://www.facebook.com/Die.Wahrheit/videos/847809591928418

..so ist es auch bei Schadstoffen in den eigenen 4 Wänden – schadstoffhaltige Böden und Möbel , wie z.B. Formaldehyd emittierendes Laminat/Verlegplatten/OSB-Platten und Presspanmöbel würde dann vom Markt verschwinden und weniger Kinder könnten geschädigt werden! … wäre dass nicht eine schöne gesunde Zukunftsvision ? Gesunde Kinder !?

Ein Dank an Frau Dr. Heutelbeck in Göttingen

“Seit Jahren häufen sich im Luftverkehr Berichte über Zwischenfälle, die möglicherweise auf giftige Dämpfe in Flugzeugkabinen zurückzuführen sind. Medizinische Zusammenhänge waren bislang nur wenig erforscht. Die Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun untersucht, welche Stoffe Krankheitssymptome hervorrufen können.

Fast drei Jahre lang prüften Arbeitsmediziner um Astrid Heutelbeck Proben von Menschen, die nach Flügen über Beschwerden klagten. Dazu untersuchten sie mehr als 140 Betroffene – hauptsächlich handelte es sich dabei um Flugpersonal – und analysierten unmittelbar nach den Flügen die Blut- oder Urinproben der Patienten. http://derstandard.at/2000031197404/Triebwerke-koennen-giftige-Daempfe-im-Flugzeug-freisetzen

Ich würde mir wünschen, dass es bei Intoxikationen durch Schadstoffen in Gebäuden ähnliche Untersuchungen gibt, nur ist die Lobby hier ähnlich stark Zusammenhänge zu verschleiern. Diese Verschleierung wird auch als “Grenzwertbetrachtung” deklariert. Treten zu viel Problemfälle auf, wird einfach der gesetzliche Grenzwert angehoben – bestes Beispiel ist hier der “PCB-Grenzwert”.

Opfer finden sich bei den aktuellen Themen:

– Schimmelpilze in Mieterwohnungen
– Altlasten (Asbest, PCB, PAK…) in Mietwohnungen und Gebäuden
– Holzschutzmittel u.a. (PCP, Lindan, DDT) in Gebäuden
– Pestizide in der Landwirtschaft, aktuell “Glyphosat”
– Formaldehyde in Pressspan (Laminate, Möbel, Verlegeplatten..)
– PCB in Öffentlichen Gebäude (Schulen), Universitäten (FH Düsseldorf), Rathäuser (Ratingen)..)
u.a.

Der Schadstoffgeschädigte muss sich aufgrund fehlender Gesetze darum selber kümmern, dass der Verursacher an seiner Gesundheitsschädigung Schuld hat -dies nennt sich “Beweislast” – Notwendig wäre jedoch die “Beweislastumkehr”, dass also der Verursacher ausschließen muss, dass durch sein Tun oder auch Nichtstun die Gesundheitsschädigung aufgetreten ist.

Deutschland ist ein Lobbyland (Chemie, Pharma, Pestizide u.a.), wo Gesundheit keine Rolle spielt, gekaufte Gutachter beweisen das Gegenteil, helfende Gesetze gibt es nicht und Behörden handeln getreu den fehlenden Gesetze auch nicht, dass den Opfern Recht widerfährt.

Wir deutsche Bürger haben z.B. kein Grundrecht auf unsere Gesundheit im Grundgesetz verankert!

Ein Skandal! …und kaum einer Bürger regt sich auf, …der mögliche Tod durch Zweite oder Dritte wird einfach hingenommen…

Antwort vom Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, 04.09.2015

So, Frau Dr. OOPPS vom Hessisches Ministerium für Soziales und Integration hat mir heute mit “sehr präzisen Antworten ohne nur einen einzigen Namen zu erwähnen” auf meine Anfrage (https://www.facebook.com/GebaeudeGesundheitszeugnis/posts/950779598318861) geantwortet.

Ich meine, Jeder der Betroffen in Hessen ist, sollte dort einmal nachfragen, warum ausweichend geantwortet wird ..

“Was hat das Umweltbundesamt mit Schadstoffen in Baumaterialien zu tun ?
Werden hier die Schadstoffe festgelegt ?”

Antwort wie folgt:

“Sehr geehrter Herr Lemiesz,

Sie hatten in Ihrer u.g. E-Mail weitere Nachfragen nach zur Verfügung sterhenden Hilfsangeboten in Hessen. Diesbezüglich möchte ich Sie zunächst auf die medizinischen Fachgesellschaften aufmerksam machen, die Empfehlungen, Leitlinien sowohl für die ärztliche Tätigkeit als auch für Patienten veröffentlicht haben. Hierzu zählen u.a. die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischer Fachgesellschaften (AWMF). Auch der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner hält entsprechende Leitlinien bereit und verweist auf Ärztinnen und Ärzte. Gleichsam stehen umweltmedizinisch tätige Ambulanzen und Beratungsstellen in Hessen zur Verfügung, siehe z.B. http://www.umweltbundesamt.de/…/umweltmedizinische-beratung… oder http://www.ecomed-umweltmedizin.de/pdf/beratungsstellen.pdf. Ergänzend verweise ich Sie auf die Recherchemöglichkeiten nach Ärztinnen und Ärzten mit dem Tätigkeitsfeld Hygiene und Umweltmedizin auf der Internetseite der Hessischen Landesärztekammer.

Ebenso möchte ich Sie noch auf die beim Umweltbundesamt zur Verfügung stehenden Informationen insbesondere zu den Thematiken Innenraum- und Bauproduktenhygiene hinweisen.

Weiter erfragen Sie Adressen für Notfälle bei Vergiftungen. In Hessen steht für die Giftberatung das Giftinformationszentrum der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz am Universitätsklinikum in Mainz zur Verfügung (Rufnummer 06131-19240). Die zentrale Aufgabe des GIZ liegt in der Hilfeleistung durch Beratung und Therapie bei akuten Vergiftungsnotfällen. Die Beratungen erfolgen rund um die Uhr durch Mediziner mit langjähriger toxikologischer, internistischer und intensivmedizinischer Erfahrung.

Mit freundlichen Grüßen”

..das interessante ist ja auch, dass keinerlei Entgiftungsstation oder schadstofffreie Wohnung mitgeteilt worden ist – also gibt es dass wohl nicht in Hessen und es wird nur “heisse Luft” zur Gewissensberuhigung erzeugt – konkrete Hilfe über konkrete Ansprechpartner hatte die Dame, wie erwartet, nicht genannt…

Heutiges Schreiben an die Stadt Ratingen

(Ich bitte Jeden Interessierten, sich die Inhalte zu kopieren und an seine Stadt zu schicken mit gleichem Aufruf an die Gesundheit…denn es ist Ihre Gesundheit, die sie schützen müssen!):

Zitat:“Sehr geehrte Frau H.,

ich vermisse bei Ihrem Konzept des Baby-Begrüßungsprojektes „Wie schön, dass Du geboren bist“ unter:

http://www.stadt-ratingen.de/netzwerkratingen/fruehe-hilfen/wir/konzept/index.php

den gesundheitlichen Aspekt der Prävention vor/bei Schadstoffeinwirkungen im häuslichen/öffentlichen
Umfeld durch Baumaterialien und Putzmittel, Interieur, Pestiziden in der Umwelt etc.

Sie wissen aus Ihrem Konzept heraus, dass Gesundheit eine zentrale Rolle spielt, daher ist eines Ihrer Ziele die: „Gesundheit von Mutter und Kind.“. Schadstoffeinwirkungen können das Immunsystem frühzeitig lebenslang schädigen.
Darf Ihnen folgende Fragen stellen und bitte um Antwort:

1. Welche Aufklärung für Mütter und Babies sowie Kinder zum Thema gesundheitsgefährliche Einflüsse in Gebäuden und Wohnungen findet statt ?

2. Wie werden Mütter, Babies und Kinder präventiv vor Schadstoffen und schädigenden Einflüssen in Gebäuden gewarnt und geschützt ?

3. Wie erfährt die Stadt Ratingen von gesundheitsschädlichem Wohnraum ?

4. Welche Kompetenzen stellt die Stadt Ratingen zur Verfügung, Schadstoffe und gesundheitsschädigende toxische Einwirkungen zu erkennen und im Sinne der Gesundheit zu handeln ?

5. Führt die Stadt Ratingen eine öffentliche „Positiv-Negativ-Liste“ bei kontaminiertem (typisch z.B. Schimmelpilze, Pestizide, Weichmacher, Flammschutzmittel, PCB, PAK, Asbest, Dioxine etc.) Wohnraum, um vor Gesundheitsgefährdung zu warnen ?

6. Wie schliesst die Stadt Ratingen aus, dass sich Bürger Schadstoffen in Gebäuden (privat/öffentlich) aussetzen müssen ?

7. Wie hilft die Stadt Ratingen bei einer Intoxikation grundsätzlich und zB. in einer geförderten Wohnung ?
Wie Sie wissen ist die Stadt Berlin als „Asbest-Stadt“ bekannt – Für was ist die Stadt Ratingen bekannt, wenn gerade das Rathaus lt. der offiziellen Bekanntmachung in der Presse durch PCB abgerissen worden ist ?

Sicherlich kennen Sie das Buch: „Giftfreies Europa“: http://hiltrudbreyer.eu/de/ct/548-Giftfreies-Europa initiiert
durch Frau Hiltrud Breyer, Mitglied im Europäischen Parlament.

Wie wirken sich die Inhalte des Buchs auf die Gesundheit der Ratinger Bürger aus ?
Sie kennen mein ehrenamtliches Projekts „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“ unter:
http://www.Das-Gebaeude-Gesundheitszeugnis.de ?

Ist „Gesundheit“ auch in Thema in Ratingen ?

Ich setze mich beruflich und ehrenamtlich für die Gesundheit von Gebäudenutzern ein und vermisse Hilfe von Seiten der Behörden und Institutionen. Leider stossen Betroffene immer wieder auf Unverständnis, daher die Frage, welche Anlaufstellen und Hilfen mit kompetenter Beratung kann Ratingen zur Verfügung stellen ?

Kennen Sie meinen Kommentar zum Thema „INNENRAUMLUFT“ in der „Umwelt * Medizin * Gesellschaft“, Jahrgang 2014; 27(3) des UMG-Verlag, umg 3/2014: über die Diskussion „Innenraum-Luft:
Ein vernachlässigtes Thema“, MOSHAMMER, S. 87-91 – „Ein Gebäude-Gesundheitszeugnis fehlt“:
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesell…/3-14_d_l.pdf

Auch als Beirat für „Gesundes Bauen & Wohnen“ des IVU, des Internationalen Vereins für Umwelterkrankte e.V.
http://ivuev.org/vereinssatzung/wissenschaftlicher-beirat , möchte ich Sie fragen, welche allergikergeeignete Wohnungen die Stadt Ratingen im Bedarfsfall Notleidende zur Verfügung stellen kann ? Hierzu erstelle ich gerade eine Liste für unsere Mitglieder und hoffe auf Ihren Beitrag.

Gerne lese ich Ihre Antwort.

Mit umweltfreundlichen Grüßen,
Christian Lemiesz“

„Grenzwert-Unstimmigkeiten“ bei Schadstoffen (z.B. Formaldehyd)

Allein die verschiedenen „Grenzwert-Unstimmigkeiten“ für z.B. Formaldehyd zeigt, dass ein Gebäude-Gesundheitszeugnis absolut notwendig ist, die aktuellen Einflussmöglichkeiten durch verschiedene Faktoren darzustellen, um individuell auf eine Kontamination reagieren zu können, denn der Mensch mit seinem individuellen Immunsystem lässt sich nicht normieren.

Ausschnittsweise:

30 µg/m3 – AGOEF Orientierungswert
60 µg/m3 – Gebäudezertifikat TÜV für Tox Proof
100 µg/m3 – WHO für Höchstkonzentration innerhalb 30 Min

und diverse Andere..

Wir brauchen also keine neuen Grenzwerte, sondern den gemessenen und dokumentierten IST-Zustand, damit jeder Einzelne selber bewerten und über seine Gesundheit entscheiden kann, ob der Raum für Ihn gesund ist oder eine Gefahr darstellt!

Was meinen Sie ?

Wollen Sie weiterhin, das Andere über Ihre Gesundheit entscheiden ?