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“In NRW gibt es keine gesunden Wohnungen!”

Fazit nach 4 Jahren NRW:

In NRW gibt es keine gesunden Wohnungen!

.. was wohl in erster Linie an dem Industriestandort liegt und der fehlenden Bildung der Menschen, die dort leben.

“Malochen” ist die Grundphilosophie und nicht “Schöner Wohnen”; dass ist nur der Anspruch!

Preiswerte Wohnungen sind gesundheitsgefährdend (z.B. Laminat, Alt-PVC, Schimmelpilzproblematik) bis gesundheitsschädlich (wenn keine fachgerechte Sanierung erfolgt!).

Die Wohnungen spiegeln nicht den aktuellen Marktwert wider, da die Gesundheit der Bausubstanz und damit die Verantwortung gegenüber dem Mieter bei der Betrachtung der Immobilie ausgeklammert wird.

In der Bundesrepublik Deutschland haben wir einen Vermieter-/Mietermarkt bis 80% – in anderen Ländern sieht es so bei Eigentum aus.

Hier in Deutschland hat die Politik bisher auf ganzer Linie versagt: Anstelle den Fokus nur auf angeblicher Energiekosteneinsparung und WDVS zu legen, ist die gesundheitliche Betrachtung von “gesundem Wohnraum” vernachlässigt worden – warum liegt auf der Hand: Die Industrie kann mit chemischen Produkten und ihren Dienstleistungen daraus mehr Umsatz auf lange Zeit hin generieren! ..ob nun als Dämmmaterial oder als Medikament.

– Gesundheitlicher Fokus ist weder auf Vermieterseite, noch bei Verantwortlichen in Entscheidungsebenen vorhanden – besonders bei Hartz IV-Wohnungen z.B. in Ratingen

– Aufklärung wird in sozialen Netzwerken ignoriert oder schlecht geredet, was sogar zum öffentlichen Denunzieren und Rufmord von Lobbyisten und “Maulwürfen” geht.

– Öffentliche Institutionen für Architekten, die an der Bildung von gesundem Wohnraum in Neubau oder Sanierung von Altbau mit arbeiten könnten, berufen sich auf die “gute” Ausbildung Ihrer Mitglieder, die leider selten gesund planen können, weil sie es nicht wissen ..nur werden viele Wohnungen von unwissenden “Handwerkern” saniert

– Ein in Deutschland großer zuständiger Eigentümerverband ignoriert Anfragen zu Projekten (schadstofffreier Wohnraum), die ein gesünderes Wohnen zum Ziel haben

– Mieterschutzvereine helfen nicht und reagieren noch nicht einmal auf Anfragen, wo es um Aufklärungsveranstaltungen ihrer Mitglieder geht und es vergeht wertvolle Zeit

– Ein Ministerium aus Hessen hat sogar auf Anfrage mitgeteilt, keine Mittel für gesunden Wohnraum zu haben

[…]

Solange in der Bevölkerung der Fokus nicht auf der Gesundheit liegt, wird weiterhin alles ignoriert und die Menschen werden krank und müssen mit Medikamenten wieder “gesunden”…traurig, aber tägliche Realität!

22. August 2015 – 1. Anfrage an das Hessische Ministerium für Soziales und Integration

Anfrage beim “Hessischen Ministerium für Soziales und Integration”:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bzgl. Ihres Projekts: http://www.familienkarte.hessen.de/mm/mm001/Verzeichnis_neue_Wohnprojekte.pdf möchte ich erfragen, ob Sie auch ein “offenes Ohr” für Wohnungen und Gebäude für Umwelterkankte und Multisystemerkrankte haben ?

Die Not in Deutschland ist hoch – gesunder, schadstofffreier Wohnraum bietet der Markt derzeit in Deutschland nicht an.

Unterstützen Sie neue Konzepte ? NRW bietet so etwas leider nicht an und das Interesse bei Verantwortlichen ist nicht vorhanden.

Welche Möglichkeiten gibt es ?

Gerne lese ich Ihre Antwort.