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Fragen zur Nutzer-Gesundheit des heutigen ‘Interface’-Newsletters”

Zitat: “Liebe Leser,

gibt es Räume, die Sie glücklich machen? Farben, Materialien und Formen bestimmen unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden in Innenräumen. Aber nicht nur das: Auch die Möglichkeit einer flexiblen Nutzung inspiriert uns. Genau diese Offenheit und Dynamik gelingt in der flexiblen Bürolandschaft bei ******* in Berlin – schauen Sie rein!

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihr Interface Team”

Unsere Fragen:

Zitat: “Sehr geehrtes “Interface-Team”,

um Ihre Frage zu beantworten, ob es Räume gibt, die mich glücklich machen, möchte ich entgegenen:

“Ja, mich machen gesunde Räume glücklich !”

…nur gibt es zu Wenige davon!

Baustoffe enthalten toxische Chemikalien,
Manch Gipskartonplatten enthalten z.B. Quecksilber und Biozide;
Mineralische Baustoffe enthalten chemische Additive.
Bauholz enthalten Holzschutzmittel und Schalöl.

Bauhilfsstoffe enthalten toxische Chemikalien,
Farben enthalten z.B. Weichmacher und Nanopartikel,
Kleber, Dichtungsmittel enthalten z.B. Silikone
Schäume enthalten z.B. Isocyanate

Materialien beinhalten Kombinationen von Chemikalien,
Wandbeläge enthalten u.a. Weichmacher
Teppiche enthalten u.a. Flammschutzmittel, Weichmacher
Pressspanmöbel enthalten Formaldehyd
Kunststoffe enthalten Weichmacher
…Schwarzgummi ist ebenfalls in vielen Produkten enthalten.

Diese “Chemikalien” (Schadstoffe) definieren heute den Raum…

Alleine was an schädigende Chemikalien durch das Interieur in Kombination in die Innenräume gebracht wird, machen sich weder Hersteller, noch Nutzer Gedanken – nur der Nutzer muss es “ausschnüffeln”…

Das menschliche Immunsystem ist wie ein Fass…irgendwann läuft es über und der Organismus entwickelt
Intoxikationen…

Der Nutzer wird krank und nicht einmal der Hausarzt weiß warum !?

Dass ist trauriger Standard in Deutschland!

Grenzwerte interessieren das Immunsystem nicht!

Toxikologen kennen nur eine 0,0%ige Toleranz gegenüber Schadstoffen!

Können Sie mir schriftlich beweisen und bestätigen dass z.B. Ihr Arbeitsplatz schadstofffrei ist ?
Vergessen Sie bitte bei Ihrer Bewertung nicht den vielfältigen Einfluss der Büroelektronik…

Achten Sie bei “Interface” eigentlich auf die Gesundheit ?

Bei Ihrer “Mission Zero” fokussieren Sie zwar die “Umwelt”, nicht jedoch die “Gesundheit” der Nutzer – Ihre Käufer!

Was tun Sie für Ihre Käufer ?

Da Sie mich angeschrieben haben, ohne vorher zu fragen, ob ich Ihre Infos lesen möchte, gehe ich auch davon aus, dass Sie sicherlich auch Nichts dagegen haben, wenn ich Ihre Antwort auf meinen Gesundheits-Blog unter:
http://das-gebäude-gesundheitszeugnis.de setze.

Gerne lese ich von Ihnen.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

18. Dezember 2014 – Unverständnis gegenüber des Präventivkonzepts

Allgemeine Info an Jeden, der das Konzept bisher noch nicht versteht, was leider bei einigen Institutionen der Fall ist:

 

Das neue Richtlinienkonzept stellt keine Handlungsanweisung nur für Baubiologen dar.

 

Hier werden die Berufe des Sachverständigen und des Architekten sowie Jeden der in der Immobilienbranche und der Umweltmedizin arbeitet angesprochen. Wichtige erklärende Eckpunkte sind: Schaffung einer Prävention gegen (chemische) Schadstoffe und schädigende (physikalische) Einflüsse, die den Gebäude-Ist-Zustand (der Innenräume) zu jeder Zeit dokumentieren – vor allem bei dem hohen Altbestand mit immer noch verbauten Schadstoffen wie Asbest, PCB z.B. in Öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Rathäuser u.a.), Holzschutzmittel (PCP, Lindan) und Chloranisolen als Folgeprodukt in Holzfertighäuser der 1970er Ähra u. ff., der Schimmelpilzproblematik durch Instandhaltungsstau und Bauschäden bei Altbau und fragwürdiger Planung im Neubau usw.. Das Ratinger Rathaus zB., wurde gerade wegen PCB- und Asbestbelastung abgerissen! Aber auch im Neubau werden viele Chemikalien durch Baustoffe (Farben, Lacke, Ab- und Dichtungsmittel, Schäume, Flammschutzmittel, Öle, Weichmacher, Biozide, Fungizide, Insektizide, Holzschutzmittel etc.) eingebracht und auf die Nutzer einwirken.
Ziel ist die Erarbeitung und Einführung eines verbindlichen, gesetzlich verankerten Schadstoffnachweises über eine Richtlinie und/oder eines neuen Gesetzes.

 

Mit der Realisierung des Konzepts “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” erhält der Nutzer die Entscheidungsfreiheit bei Kauf und Anmietung von Gebäuden oder Wohnungen durch verpflichtende Vorlage des Nachweises über Schadstoffe und schädigende Einflüsse, über seine eigene Gesundheit selber zu entscheiden (Vgl. auch “Mündigkeit” des Bürgers im Grundgesetz)!

 

Betroffene, Umweltmediziner, Ärzte, Umweltvereine, Wissenschaftler, Institutionen, Hersteller (mit Verantwortungsgefühl), Politiker, Juristen, Redakteure, Firmen, Baubiologen, Sachverständige, Architekten, VDI GBG, VDI und viele Andere begrüßen das Konzept und sehen die Schliessung einer Lücke als Notwendigkeit, da es solch ein innovatives Präventivsystem für die Gesundheit des Menschen bisher noch nicht in Deutschland (lt. Umweltmediziner gibt es bereits 30 Mio. Umwelterkrankte, 40-50% davon sind Allergiker) gibt.

 

Können all diese Menschen und Institutionen alle irren ?