Schlagwort-Archiv: Überprüfung

Zitat: “startsocial – Ihre Bewerbung wurde an die Juroren weitergereicht”

Heute um 17:03 Uhr “flatterte” das Feedback von dem startsocial-Team in die Mailbox:

Zitat: “Liebes Team von „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis“,

wir freuen uns, dass Sie sich bei startsocial um ein Beratungsstipendium beworben haben. Rund 400 Projektkonzepte aus ganz Deutschland haben uns in den letzten Wochen erreicht. Ihre Bewerbung erfüllt nach einer ersten Überprüfung die Teilnahmebedingungen und wurde heute an unsere unabhängigen Juroren weitergereicht.

Mindestens drei Juroren werden jetzt Ihre Projektunterlagen bewerten und jeweils ein individuelles Feedback an Sie verfassen. Ende September geben wir die 100 Gewinner der Beratungsstipendien bekannt. Auch wenn Sie kein Stipendium erhalten sollten, so bekommen Sie in jedem Fall die Feedbacks der Juroren und können diese als Anregung für Ihre weitere Projektarbeit nutzen.

Nun nehmen sich die Juroren erst einmal Zeit für das Lesen Ihrer Projektunterlagen und das Ausfüllen der Jurybewertungen. Wir bitten Sie daher um etwas Geduld und drücken Ihnen die Daumen!

Herzliche Grüße
Ihr startsocial-Team”

…man darf gespannt sein, ob ein gesundheitliches Thema, dass 82 Millionen Bürgern zu guten kommen soll eine Daseinsberechtigung in den Augen der Juroren hat…

18. März 2015 – Gesundheit spielt in Deutschland keine Rolle!

Gesundheit spielt in Deutschland keine Rolle! Die Architektenkammer NRW spricht sich gegen die Unterstützung eines “Gebäude-Gesundheitszeugnis” aus, da man den Einsatz von “nur wohngesunden Baustoffen” als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten” sieht!

 

Wer ist jetzt in der Verantwortung ..die Kammer oder der Architekt, wenn gegen Gesetze (Menschenrechte, Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafrecht..) zu Lasten der Nutzergesundheit verstoßen wird ?

 

Es ging darum einen Architekten seitens der Architektenkammer als Ausschussmitglied bei der Erstellung einer VDI-Richtlinie zu bestellen. Die Architektenkammer hätte aktiv an der Erstellung von Präventivmaßnahnen mitarbeiten können/sollen.

 

Schreiben der Architektenkammer vom 18. März 2015: “Ihr Schreiben vom 9. Dezember 2014 — Sehr geehrter Herr Lemiesz, vielen Dank für Ihr vorgenanntes Schreiben an Herrn W. Herr W. hat zwischenzeitlich über unser gemeinsames Gespräch im vergangenen Jahr sehr ausführlich in der letzten Sitzung unseres Ausschusses “Planen und Bauen” berichtet. Ihr Anliegen, nur wohngesunde Baustoffe zu verwenden, wurde in der Diskussion unseres Fachgremiums als selbstverständliche Angelegenheit der Architekten bestätigt. Schon wegen der damit verbundenen Kosten besteht allerdings nach wie vor Bedenken, Aussagen hierüber auf ein umfassendes Messverfahren zu stützen, das ähnlich dem Energieausweis beim Eigentümer- oder Mieterwechsel verpflichtend wäre wir bitten daher um Verständnis, dass wir die in unserem Gespräch geäußerten Vorbehalte aufrechterhalten und keine Möglichkeit sehen, einen Architekten zur Mitwirkung in Ihrem Projekt zu benennen. Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag”

 

Kommentar: Auch in der Absage der Architektenkammer NRW zeigt sich leider wieder, dass man das Konzept nicht verstanden hat bzw. wollte, da es um eine Überprüfung von Baumaterialien zum Zeitpunkt der Nutzung geht, was für Altbau und Neubau gilt, nicht um die Anwendung von nur “wohngesunden Baumaterialien”…wenn es doch als selbstverständlich gilt auf “wohngesunde Baumaterialien” seitens des Gebäudeentwerfers und -planers zu achten, warum erkranken so viele Menschen an toxischen Chemikalien durch Bauprodukte ? Wo ist das Präventivkonzept um gesundheitlichen Schaden abzuwenden ? Es ist Schade, dass sich die Antagonisten immer in ihrer Absage an Inhalte binden, die Nichts mit dem Konzept zu tun haben. Was läuft in Deutschland falsch, dass die Menschen in entscheidungsbefugten Positionen nicht zuhören wollen !? Spielt nur Geld und Macht eine Rolle – nicht aber der Mensch ? ..also, sollten Sie einmal als Bauherr selber bauen und es werden Schadstoffe eingebaut, die Sie in Ihrer Gesundheit schädigen, dürfen Sie sich gerne auch an die Architektenkammer NRW wenden und nachfragen, warum mit 2erlei Maß gemessen wird und wer von der Kammer kontrolliert, warum ihre Architekten “nicht nur wohngesunde Baustoffe” bei Ihnen eingebaut haben…