Schlagwort-Archiv: zwischen Aufgeben und dem Lichtblick am Ende des Tunnels

Das Wort zum 4. Advent: “Die gute Tat”.

Gestern hatte ich wieder Kontakt mit einer “alten” Bekannten.

Ihr geht es nicht gut.

Sie hat bereits aufgegeben.

Als Ausländerin in Deutschland von Allen im Stich gelassen – Jeder will was von Ihr, Keiner hilft Ihr in der Not…
Vom Ex-Freund betrogen und finanziell ausgenommen..Job verloren…die Schulden häufen sich.

Es war heraus zu lesen, dass eine ausweglose Situation vorhanden war, die Schlimmeres vermuten ließ, denn jeder Satz endete mit Etwas Negativem.

Der Eine oder Andere kennt die Situation sicher, wenn Schulden größer werden und das nötige Geld dafür nicht rein kommt – die Spirale nach unten dreht immer schneller als Einem lieb ist und selten gibt es Menschen die in der Not helfen, anstelle noch hinter her zu treten..

Sie war verzweifelt. “Ich bin erledigt”, “ich habe sehr, sehr viel Angst”, “es gibt keinen Ausweg” usw.

Der Glaube an das Gute war bereits verloren – obwohl sie jeden Tag sogar betet.

Zu Helfen bedarf es keiner speziellen Ausbildung – helfen kann Jeder, der sich darauf einlässt helfen zu wollen – uneigennützig – aus tiefster Überzeugung – man kann einfach nur zuhören oder versuchen den Glauben an sich selber zu stärken; seinen Gegenüber aufzubauen, ihn mitzunehmen in das Positive – den Glauben an seine Zukunft.

2 Stunden hin und her zwischen Aufgeben und dem Lichtblick am Ende des Tunnels…

Es war schön zu lesen, das nach über 2 Stunden Chat, sich meine Bekannte mehrfach dafür bedankt hatte, dass ich für sie da gewesen bin in der Stunde der Not ihr eine Stütze angeboten hatte – ich verstärkte Ihren positiven Wandel, in dem ich sie bat mir Etwas zu versprechen – das Versprechen keine Dummheiten zu machen, denn ich wollte Sie nach Weihnachten noch besuchen, daher brauche ich Ihre Anwesenheit. Ich teilte ihr mit, dass sie mir sehr viel Wert ist als Mensch und Freundin. Ein Versprechen bricht man nicht!”

Sie gab mir das Versprechen.

Mir fiel ein Stein von der Seele.