Sanierungsbericht aus der Sicht des Betroffenen

Worauf achtet Keiner bei der Planung und Ausführung, wenn es bei der Sanierung von Schimmelpilzschäden in Räumen von Umwelterkrankten geht ?

Um die Olfakatoren

– die Chemikalienexposition durch Arbeitsmittel und Sanierer selber – daran denkt keine Schimmelpilzrichtlinie oder DIN etc., denn bei der Erstellung waren sicherlich keine Schadtoffbetroffene anwesend, um Infos aus erster Hand in die Norm mit einfliessen zu lassen – ein Grund mehr dass es “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis” geben muss, da hier der Mensch nicht exkludiert wird.

Hier die Auffälligkeiten ab Anwesenheit des Sanierers:

– Abklebefolie “stinkt”, nach 15 Minuten Kopfschmerzen
– Für das Aufstellen des HEPA-Filters im Umluftbetrieb müssen die Fenster geschlossen werden (Chemikalienkonzentration aus der Folie in der Raumluft steigt, da kein Aktivkohlefilter im Filtergerät eingebaut ist)
– Nach 30 Minuten Nervenschmerzen an der rechten Hand
– Nach 45 Minuten Atembeschwerden – “Schwere auf der Lunge”, “Hals zieht sich zu”, “Kratzen im Hals”
– Kopfschmerzen breiten sich über Schläfen und vorderem Gehirn aus
– Nach 50 Minuten folgt Husten
– Nach Aufsetzen einer Filtermaske mit Aktivkohlebeschichtung, Linderung der Symptome
– Nach 52 Minuten fangen Augen an sich zu verkleben
– Es wird merklich wärmer im Raum durch den Motorbetrieb des Filters

Antwort des Sanierers “Was sollte der Aktivkohlefilter denn einen Sinn haben” auf die Frage, ob der HEPA-Filter auch einen eingebauten Aktivkohlefilter hat.

Die Vorarbeiten mit Abkleben sind abgeschlossen – nun soll die Sanierung in dem abgeschlossenen Schwarzbereich in der Küche stattfinden, nachdem die Folientür abgeklebt wird.

– Lärmkulisse steigt, nach dem erst der HEPA-Filter im Raum, dann das Unterdruckgerät und dann die Flex im Schwarzbereich eingschaltet werden….
– Nur schweres Atmen mit Husten möglich, “Klops auf den Bronchchien”
– Ausgeatmete Luft ist “chemisch”
– Kopfschmerzen verlagern sich in den rechten vorderen Gehirnlappen
– Müdigkeit kommt
– Schwindel auch
– Nach 90 Minuten: Ich fühle mich als wäre ich “besoffen” – Konzentration lässt nach..fehlerfrei Schreiben lässt nach..
– Schläfrig

Aus welchem Material die Abklebefolie bestand konnte mir der Sanierer nicht beantworten; den Hinweis PE-Folie bei “solchen” Einsätzen zukünftig zunehmen, wollte er an seinen Chef weitergeben.

Schimmelpilze waren zum Glück noch nicht durch den Putz und konnten oberflächlich abgefräst und ausreichend im kontaminierten Bereich desinfiziert werden. Der HEPA-Filter läuft noch.

Jetzt kommt noch das Badezimmer, da die Kommunwand zwischen Badezimmer und Küche durch Undichtigkeiten an der Badewannenarmatur zu einer durchnässten Wand führte.

– Das verwendete Desinfektionsmittel scheint ein Alkohol mit Zitruszusatz zu sein – penetrannter Geruch der sich lange im Raum hält und ein absolutes NoGo! ist mit den typischen Begleiterscheinungen Kopfschmerzen, heiss werdenes Haut im Gesicht – eine typische Vergiftungserscheinung. Warum wird dem Alkohol überhaupt ein Duftstoff evtl. Pestizid zugesetzt ?
– Ein Brennen auf den Bronchien folgt, schweres Atmen
– Die Chemikalienkulisse in der Wohnung nach der Sanierung ist für einen Menschen mit CFS + MCS kontraproduktiv, also nicht förderlich und im Normalfall unbedingt zu vermeiden

Der Badventilator wird wohl noch einige Zeit “nachlaufen”.

Jetzt kommen noch in Küche und Bad Silikonfugen…
Der Geruch bis zur Trocknung hielt etwa 12 Stunden an – ohne Atemschutzmaske und Dauerlüften über alle Fenster waren die Räume nicht zu nutzen.

Auch wenn die fachliche handwerkliche Ausführung in Ordnung ist, trennt sich bei der chemischen “Geruchskulisse” die Spreu vom Weizen.

Diese Firma könnte bei multi-/systemerkrankten Kunden nicht empfehlen werden, da hier leider ein Wissensdefizit im Umgang mit Chemikalien + der Wirkung auf ein geschädigtes Immunsystem, außerhalb von Sanierungsrichtlinien, besteht.

Warum werden Sanierer nicht ausgebildet Ihren Job 100% zu leisten ?

Schreibe einen Kommentar